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Auf nach Fernost

Stefan Köllner und Matthias Lehmann starten bei der WM in China



Nachdem kontinentalen Durchbruch von Stefan Köllner mit der Bronzemedaille im Einzel und dem Gold in der Mannschaft bei der Europameisterschaft der Modernen Fünfkämpfer in Ungarn Mitte Juli steht Anfang September mit der Weltmeisterschaft im chinesischen Chengdu die nächste Herausforderung an. Mit den Ägyptern, den Amerikanern, den Koreanern und dem Gastgeberland China kommen zahlreiche starke Konkurrenten in dem Mehrkampf aus Fechten, Schwimmen, Reiten und Combined (Laufen/ Schießen) dazu. Das weis auch Köllner, der sich intensiv in einem Reitlehrgang am Landesgestüt Neustadt/ Dosse und im Trainingslager unter Iri Zlatnaov in Rom vorbereitet hat.
Am Samstag geht der Flug bereits über Frankfurt, Bangkok nach Chengdu, wo extra für die Weltmeisterschaft der Modernern Fünfkämpfer das erste „Pentathlon Stadium“ gebaut wurde. Auf einer Fläche von 227.552 m² wurde eine hochmoderne Indoor Anlage für Schwimmen und Fechten mit knapp 3000 Zuschauerplätzen errichtet und ein Stadion für das Reiten und Combined, welches ca. 5000 Zuschauer fast. Zudem wurde das Areal mit einem Medienzentrum, Unterkünften und extra einem Krankhaus für Pferde ausgestattet.
„Kölle“ wie er von seinen Freunden häufig genannt wird, schaute sich das Promotionvideo und die Anlagen schon im World Wide Web an und ist beeindruckt, „es ist zu hoffen das sich die Zuschauerplätze auch füllen und wir vor tollem Publikum unseren Sport präsentieren können.“
Nachdem unglücklichen ausscheiden bei der letzten WM in London ist das Ziel für Stefan Köllner klar: der Finaleinzug und dann eine Platzierung die einem EM- Dritten würdig ist. Aber gerade beim Fünfkampf ist die Tagesform mit entscheidend, nicht nur des Sportlers sondern auch des Pferdes, welche vom Veranstalter gestellt und dann zugelost wird. 20 Minuten hat der Athlet Zeit sich auf das fremde Pferd einzustellen, bevor er dann einen Parcour mit 12 Hindernissen der Höhe 1,15- 1,20 m durchreiten muss. Vor dieser reiterlichen Herausforderung haben die Pentathleten schon das Fechten und Schwimmen absolviert. Zwei Disziplinen bei dem sich Köllner in den letzten Trainingseinheiten unter seinem Schwimmtrainer Jürgen Höfner und seinem Fechttrainer Uwe Zimmer verbessert und stabilisiert hat.
Beim abschließenden Combined kann Köllner vor allem seine läuferische Stärke ausspielen und konnte so bei der Europameisterschaft15 Plätze gut machen und sich Bronze holen. Wenn es auch diesmal soweit nach vorne gehen würde und der Finaleinzug glückt, ist eine Top 15 Platzierung das Ziel.
Neben Stefan Köllner geht aus Matthias Lehmann vom OSC Potsdam bei dieser WM an den Start, er wurde von Bundestrainer Iri Zlatanov nachnominiert, da der Olympiafünfte Steffen Gebhardt aus Bensheim verletzungsbedingt ausfällt.
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