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Animationen der Potsdamer historischen Mitte

Potsdam, Nauener Brücke, Am Kanal 40, 41, 42, (c) arte4D / Andreas Hummel 2009 (Foto: (c) arte4D / Andreas Hummel 2009)
Potsdam besaß vor 1945 eines der schönsten historischen Städtebilder
in Deutschland. Diese Stadt war bis in die Details künstlerisch durchkomponiert: von den Großbauten über die Anlage von aufeinander abgestimmten Straßen und Plätzen bis hin zu den Häusern und sogar Fassadendetails, die untereinander in einen Dialog traten. Straße und Platz, Durchblicke und Ausblicke waren nach einem besonderen Rhythmus gestaltet. „Ganz Potsdam wird eine Schule der Architektur werden!“, hatte 1751 der venezianische Graf Algarotti dem preußischen König Friedrich II. empfohlen. Und tatsächlich entstanden Bauten, die das antike Rom, die italienische Hochrenaissance, London, Amsterdam und Paris nach Potsdam holten.
Bezogen auf die Architektur waren diese Bauten Lehrbeispiele für alle, wie gute Architektur aussah. Die Bürgerinitiative „Mitteschön“ setzt sich dafür ein, einige dieser untergegangenen Bauwerke als „Leitbauten“ durch private Initiative originalgetreu zu rekonstruieren, da sie von höchstem kunsthistorisch-architektonischen, historischem und städtebaulichem Wert waren. Als ersten Schritt will sie die Öffentlichkeit informieren und eine breite Diskussion anstoßen. Entscheidende Hilfe kommt nun von den „Friends
of Dresden“, New York. Es ist nun möglich geworden, mittels Computergrafiken
von arte4D Andreas Hummel die einstige Schönheit der verlorenen Mitte vorzustellen. Vor allem geht es darum, den Ursprungsort Potsdams wieder zum belebten Zentrum für Bürger und Öffentlichkeit zu machen. Die Stadt, die Bürger und die Amtsträger haben alle Trümpfe in der Hand, das Zentrum der Stadt wieder zu einer einzigartigen, unverwechselbaren Mitte für alle werden
zu lassen. Die Chance und enorme Aufgabe, diesen zentralen Ort der Stadt neu zu beleben, bietet sich nirgendwo mehr, zumindest in Deutschland.

Mitteschön wünscht sich dabei:
• Wiederannährung an das historisch gewachsene Stadtbild
• Leitbauten: wenn, dann aber denkmalpflegerisch „richtig“.
• Menschliches Maß, Potsdamer Maßhalten, Bezug zur Region, Nachhaltigkeit
• Kleinteiligkeit und Bauherren mit Liebe und Leidenschaft für Potsdam
• Moderne Architektur auf höchstem Qualitätsniveau
• Eine Mitte für alle

Bürgerinitiative „Mitteschön“

Text: Dr. Hans-Joachim Kuke
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Karsten Knaup aus Potsdam | 04.12.2009 | 11:28  
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