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Danke - für den Aufbau Ost

Nein, die Überschrift ist nicht zynisch gemeint, sondern es ist ein echtes „Danke“ für den Aufbau Ost, den wir Ostdeutschen neben unserem Fleiß besonders auch den vielen „Wessis“ zu verdanken haben. Stellvertretend für diese „Wessis“ möchte ich Herrn Rolf Hellmert danken, der einen bequemen Sessel im Bonner Innenministerium und ein bequemes Leben im Rheinland verließ um Deutschland wirklich zu vereinen (er war Mitglied in der Arbeitsgruppe „Kabinettausschuß Deutsche Einheit“). Jemand der trotz Familie die Pflicht erkannte, dass zurückzugeben, was er an Chancen nutzen konnte. Dabei spielten monetäre Beweggründe keine Rolle. Rolf Hellmert ist ein Mann der ersten Stunde, der in den ersten Jahren ständig aus dem Koffer leben musste und wohnlich viele Potsdamer Stadtteile durchzog, da die Wohnraumsituation der Nachwendejahre katastrophal war. So pendelte er über Jahre zwischen Bonn und Potsdam um seine Familie wenigsten einmal in der Woche zu sehen. Jeder der beruflich pendeln muß, weiß wie schwer es ist, auf das gewohnte und vertraute Umfeld mit Sportverein und Gemeinde zu verzichten.
Als Diplom-Verwaltungswirt baute er die Brandenburgische Landeszentrale für politische Bildung mit auf, war bis Anfang 2000 in der Staatskanzlei und ist seit dem im Justizministerium tätig. Die Vorstellung, dass alle Beamten wie die beliebten „Baumann und Klausen“ sind, straft der Arbeitstag von Rolf Hellmert lügen.
9 bis 10 Stunden Arbeit für unser Land sind sein tägliches Normalmaß.
Trotz aller Unkenrufe über den nicht sichtbaren Aufbau Ost, er ist da, man muß nur die Augen öffnen, dann kann man sogar die blühenden Landschaften entdecken.
Danke für fast 20 Jahre Aufbauarbeit und bleiben sie noch recht lange.
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