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Zentrum für psychische Gesundheit des Klinikums Ingolstadt nimmt an internationaler Studie teil

Guter Schlaf, gesunde Ernährung und körperliche Fitness, so sagt man, bilden die Grundlagen für ein erfreuliches und langes Leben. Die zehn bis 15 Prozent der Bevölkerung, die unter chronischen Schlafstörungen leiden, beklagen ganz besonders oft eine deutliche Reduktion der Lebensqualität. Wenig bekannt ist bisher allerdings, welche ernsthaften gesundheitlichen Folgen Schlafmangel hat.

Neue Ergebnisse der Schlafforschung lassen vermuten, dass Schlafmangel das Immunsystem und verschiedene Stoffwechselvorgänge negativ beeinflusst und deshalb ursächlich an der Zunahme von Zivilisationskrankheiten, wie zum Beispiel Übergewicht und Zuckerkrankheit, beteiligt sein könnte.

Im Rahmen eines internationalen Forschungsprojekts, dessen Ziel es ist, die Ursache des Schlafmangels und ihre Auswirkung auf den Organismus zu erforschen, soll in den kommenden Wochen und Monaten im Zentrum für psychische Gesundheit im Klinikum Ingolstadt eine Studie stattfinden. Das Forschungsprojekt wird in Zusammenarbeit mit Forschungsinstituten in Zürich, Brüssel, Helsinki, Surrey und München durchgeführt.

Für diese Studie sucht das Schlafmedizinische Zentrum im Klinikum Ingolstadt noch Probanden beiderlei Geschlechts zwischen 30 und 75 Jahren, mit und ohne Ein- und/oder Durchschlafstörungen, die gesund sind und keine Medikamente einnehmen oder Nachtschicht arbeiten.

Die Teilnahme an der Studie schließt eine ausführliche Diagnostik ein. Es sind drei Termine vorgesehen. Der erste Termin beinhaltet eine ausführliche Anamnese, eine kurze körperliche Untersuchung, eine EEG-Untersuchung und mehrere Fragebögen über den Schlaf. Beim zweiten Treffen wird in einem Test der Spiegel von Stresshormonen überprüft. Beim dritten Besuch will man die Neigung, die Zuckerkrankheit zu bekommen, durch einen Blutzucker-Toleranz-Test bestimmen. Dabei werden auch andere Parameter des immun- und endokrinen Systems gemessen. Als Auslagenersatz bekommen die Probanden 150 Euro und die eventuell anfallenden Fahrtkosten erstattet.


Wer Interesse an einer Teilnahme hat, kann montags bis donnerstags in der Zeit von 8.00 bis 16.00 Uhr unter der Telefonnummer (0841) 880-3115 anrufen. Noch am Telefon werden dann die Ein- und Ausschlusskriterien für eine Teilnahme an der Studie erfragt und Untersuchungstermine vereinbart.
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Max Bils aus Aichach | 17.01.2008 | 18:30  
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