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Einige Veränderungen im BLSV-Kreisvorstand - Florian Weiß bleibt Vorsitzender

BLSV-Vizepräsident Otto Marchner (rechts) gratulierte dem neuen Pfaffenhofener BLSV-Kreisvorstand (v.l.): Wolfgang Jahre, Angelika Bauer, Martina Binder, Susanne Langer, Albert Hiereth, Ellen Truxius, Gerda Wyrwich, Michael Zartner, Martin Lutz, Harald Bruckmeier und Florian Weiß. Foto: Bruckmeier
Pfaffenhofen (rry) „Die uns selbst gesteckten Ziele haben wir erreicht.“ Zufrieden mit der Arbeit des Bayerischen Landessportverbandes (BLSV) im Landkreis Pfaffenhofen zeigte sich dessen Vorsitzender Florian Weiß in seinem Rechenschaftsbericht auf dem Kreistag vergangenen Samstag in Schweitenkirchen. Bei den turnusmäßig nach fünf Jahren anstehenden Neuwahlen des BLSV-Kreisvorstands gab es einige Veränderungen in den einzelnen Positionen.

Die Kooperation „Schule und Verein“, der Wettbewerb „Sterne des Sports“, der Gewinn des Zukunftswettbewerbs „Quantensprung 2010“ durch den SV Geroldshausen, der seit vier Jahren vom bayerischen Fernsehen und der Marktgemeinde Wolnzach veranstaltete „Lauf 10“ oder das „Festival des Sports“ in Bayerns sportlichster Stadt Geisenfeld sind in den Augen von BLSV-Kreisvorsitzendem Florian Weiß „Beispiele, dafür, welchen wichtigen Stellenwert der Sport in unserem gesellschaftölichen Leben eingenommen hat“.

Solche Erfolge bleiben natürlich auch der Verbandsspitze und der Politik nicht verborgen. Albert Vogler, Bürgermeister der Gastgebergemeinde Schweitenkirchen, nutzte die Gelegenheit, sich für die unbürokratische Zusammenarbeit zwischen Verein, Kommune und BLSV zu bedanken, als es um den Bau eines neuen Fußballplatzes ging. Vogler: „Daher brauchen wir den BLSV für den Sport, der damit Großartiges vor allen in der Präventionsarbeit für unsere Kinder und Jugendlichen leistet.

Das Wort „großartig“ nahm stellvertretender Landrat Anton Westner in seinem Grußwort gleich mehrmals in den Mund. Als Dienstleister für die Sportvereine, in denen viel geleistet werde, sei der BLSV nicht hoch genug zu bewerten. Viele Menschen nutzten das Angebot der Vereine von der Freizeitgestaltung bis hin zur Stressbewältigung, aber auch zu persönlichen Kontakten und um Freundschaften zu knüpfen.

„Sie haben viele sehr aktive Vereine, die landesweit immer wieder für großes Aufsehen sorgen“, lobte BLSV-Vizepräsident Otto Marchner die Arbeit des BLSV-Kreisvorstands vor Ort, der seine Arbeit „mit Bravour gemeistert“ habe. Dennoch gebe es nach wie vor noch Ziele, so der Chef des BLSV-Bezirksverbandes Oberbayern. Mit der Aktion „Aufbruch 2018“ wolle der Landessportverband versuchen, seine Mitgliederzahl innerhalb der nächsten fünf Jahre von 4,4 auf 4,5 Millionen zu erhöhen. Das würde den Anteil der in den Sportvereinen organisierten Bayern von derzeit 34 auf dann 40 Prozent steigern.

Im Landkreis Pfaffenhofen sind aktuell 38 Prozent der Bevölkerung in einem Sportverein organisiert, wie dem Rechenschaftsbericht von Florian Weiß zu entnehmen war. Das sind knapp 45000 Mitglieder in 115 Vereinen. Vor fünf Jahren waren es noch rund 42000 Mitglieder in 113 Vereinen. Das bedeutet ein Plus von 6,5 Prozent und einen Zuwachs von etwa 550 Mitgliedern pro Jahr.

Als besonders erfreulich bezeichnete es der BLSV-Chef, dass sogar zwei Drittel der fünf- bis 17-jährigen Kinder und Jugendlichen im Kreis Pfaffenhofen organisiert Sport treiben. Aber auch auf der anderen Seite der Altersskala tut sich etwas. Der Anteil der über 65-Jährigen Sportler in Vereinen liegt bei etwa einem Viertel, verzeichnet aber aufgrund der allgemeinen demografischen Entwicklung die stärksten Zuwachsraten. Der Anteil der männlichen Mitglieder liegt konstant bei rund 60 Prozent, bei den Jugendlichen sind dies 57 Prozent.

Auch auf sportpolitischem Gebiet zählte Florian Weiß einige Erfolge der letzten fünf Jahre auf. So sei es auf seine Initiative hin gelungen, den Fördertopf des Landkreises für den Sport um 20000 auf nunmehr 120000 Euro aufzustocken. Daneben habe der Landkreis eine neue Ehrenordnung erlassen. Neben der Auszeichnung der Spitzensportler würden jetzt auch verstärkt die langjährigen und verdienten Funktionäre zum Zuge kommen. Wie zuvor schon Otto Marchner wies auch der BLSV-Kreisvorsitzende auf die seit dem 1. August diesen Jahres geltenden neuen Richtlinien für den Sportstättenbau hin, die das Antragsverfahren wesentlich erleichterten. Eine eigene Infoveranstaltung dazu bietet der BLSV am 29. November um 18.30 Uhr im Vereinsheim des MTV Ingolstadt an.

Mit den bisherigen beiden stellvertretenden Vorsitzenden Hans Frank aus Wolnzach und Werner Hohoff, Frauenvertreterin Hildburg Jahre, Bildungsreferent Lorenz Wohlsperger sowie der Beisitzerin und früheren Jugendleiterin Marlis Hohoff verabschiedete Florian Weiß fünf seiner langjährigen und verdienten Mitstreiter im Kreisvorstand. Die Besetzung der jeweiligen Positionen unter der Wahlleitung von Ehren-Kreisvorsitzendem Richard Schnell verlief reibungslos. Die anwesenden 53 Delegierten aus 25 Vereinen bestätigten die vorgeschlagenen Kandidaten jeweils einstimmig.

Neuer Stellvertreter des nach fünf Jahren im Amt wiedergewählten Vorsitzenden Florian Weiß aus Pfaffenhofen ist Albert Hiereth vom FC Hettenshausen. Neu im Kreisvorstand sind Frauenvertreterin Susanne Langer vom TSV Reichertshofen, Bildungsreferentin Ellen Truxius vom SV Geroldshausen, die Referentin „Sport für Ältere“, Angelika Bauer vom TSV Reichertshausen, der Referent für Sport und Umwelt, Michael Zartner vom MTV Pfaffenhofen, sowie die Referentin für Schule und Verein, Martina Binder von der MBB-SG Manching. Im Amt bestätigt wurden Schatzmeister Martin Lutz vom TSV Hohenwart, Sportabzeichenreferent Wolfgang Jahre vom TSV Reichertshofen, Schriftführerin Gerda Wyrwich vom TC Pfaffenhofen sowie Pressereferent Harald Bruckmeier vom TV Geisenfeld.
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