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PAF und DU - Workshop als gelungener Start in eine nachhaltige Stadtentwicklung

Die „Nachhaltige Stadtentwicklung“ war das Thema eines Workshops, der kürzlich im Rahmen des Aktionsprogramms PAF und DU im Festsaal des Pfaffenhofener Rathauses stattfand.
Dass dieses Thema viele Bürger interessiert, zeigte schon die Zahl der Teilnehmer: Anstatt der 35 angemeldeten fanden sich schließlich 65 Personen im Festsaal ein.
Nach der Begrüßung durch den 2. Bürgermeister Albert Gürtner und einer kurzen Erläuterung von Wirtschaftsreferent Markus Käser über PAF und DU und die Ziele der Veranstaltung übernahm die Kommunikationswissenschaftlerin Verena Schlegel die Moderation des Abends.
Der gemischte Teilnehmerkreis aus Bürgermeister, Stadträten, Amtsleitern, Unternehmern, Vertretern von Vereinen und Verbänden sowie nicht zuletzt vielen aktiven Bürgern startete dann auch gleich mit einer Vorstellungsrunde. Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen Bauen/Planen, Energie, Mobilität, Ökologie, Handel, Gastronomie, Land- und Forstwirtschaft, Bildung, Kultur und Soziales waren gleichermaßen vertreten.

Ebenso breit gefächert waren Antworten darauf, was die Teilnehmer unter nachhaltiger Stadtentwicklung verstehen. Einigkeit herrschte jedoch darüber, dass es gilt, bei allen Entscheidungen und Handlungen zu prüfen, ob sie ökologisch, wirtschaftlich und sozial sind. Dazu sei es sinnvoll, speziell auf Pfaffenhofen zugeschnittene Leitlinien in Form einer Charta zu definieren, so das Ergebnis der Diskussion. Eine solche Charta enthält gemeinsame Ziele und nachhaltige Lösungsansätze und dient als politisches Schlüsseldokument der zukünftigen Stadtentwicklungspolitik. „Die Charta muss dafür auf breitem gesellschaftlichen Fuß stehen“, kommentiert Markus Käser, der als Referent auch für Bürgerbeteiligung zuständig ist. „Dieser Anfang ist gemacht“.

In Kleingruppen ging es beim Workshop dann um die Frage, welches Problem jeder einzelne lösen und welche Vision jeder verwirklichen möchte. Dabei kamen viele konkrete Vorschläge zusammen. Damit es nicht bei Diskussionen bleibt, wurden noch am selben Abend Arbeitskreise gebildet zu Themen, die die Teilnehmer als besonders wichtig für Pfaffenhofens Entwicklung erachten. Die Gruppen arbeiten die Ideen aus dem Workshop in eigenständigen Arbeitssitzungen zu möglichst konkreten Konzeptvorschlägen aus.

Besonders viele Ideen für konkrete Maßnahmen beschäftigten sich mit der regionalen Wertschöpfung. Wie können Produkte aus der Region in der Region besser vermarktet werden? Welchen Beitrag kann ein Regionalgeld leisten? Das sind nur einige der Fragen, mit denen sich die Arbeitsgruppe „Regionale Vermarktung“ in den nächsten Wochen näher befassen wird. Weitere Arbeitskreise behandeln die Themen Wochenmarkt, Energie und Mehrgenerationen-Projekte. Um Grundlegendes geht es schließlich in der Arbeitsgruppe, die die Charta für Pfaffenhofen vorbereiten will.

Weitere Interessenten sind eingeladen, an den im Workshop gebildeten Arbeitskreisen mitzuwirken. Die Termine für Arbeitssitzungen werden noch bekannt gegeben. Fest steht dagegen bereits der nächste Termin in der PAFundDU-Workshopreihe: Am 26. Januar wird es um die Hallertauer Messe gehen.
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