Anzeige

NEIN zu Gewalt gegen Frauen

Claudia Jung, MdL - Kreisvorsitzende FREIE WÄHLER Pfaffenhofen und familienpolitische Sprecherin der Bayerischen FREIE WÄHLER Landtagsfraktion
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Freie Wählerinnen und Freie Wähler,

als internationaler Gedenktag an die Ermordung dreier Schwestern, die in der Dominikanischen Republik im November 1960 monatelang vom Militärgeheimdienst gefoltert und vergewaltigt wurden, ist das diesjährige Ziel des 25. November, die "allgemeinen Rechte von Frauen" zu stärken und um auf ein ebenso altes wie offenbar nur schwerlich zu veränderndes Problem aufmerksam zu machen.

Gewalt gegen Frauen hat viele Gesichter und geschieht rund um den Globus, in allen Kulturkreisen, Gesellschaftsschichten, Bildungsständen: Vergewaltigung, Diskriminierung, Frauenhandel, Zwangsprostitution, Genitalverstümmelung, Gewalt im Namen der „Ehre“, Zwangsheirat, Abtreibung weiblicher Embryonen,… Noch schlimmer ist sie nur dort, wo sie unsichtbar bleibt: sexueller Missbrauch und Gewalt im familiären Umfeld.

Gerade angesichts der schrecklichen Tatsache, dass europaweit mehr als jede vierte Frau in ihrem Leben Gewalt erfährt und die höchste Dunkelziffer im Bereich häuslicher Gewalt vermutet werden muss, darf hier nicht länger darüber weggegangen werden.

Betroffene haben häufig Angst vor den Konsequenzen, wenn sie das Schweigen brechen. Jeder von Gewalt und Diskriminierung betroffenen Frau müssen wir als Gesellschaft Schutz und Hilfe bieten und sie in ihren Rechten auf ein selbstbestimmtes Leben stärken. Auf diesem Weg sind Frauenhäuser ein wahrer Segen.

Jeder einzelne Fall von Gewalt gegen eine Frau, ist ein Fall zu viel! Gewalt darf nicht toleriert werden! Egal in welchem Land, egal in welcher Gesellschaft. Körperliche und seelische Misshandlungen von Mädchen und Frauen darf in keiner Gesellschaft tabuisiert werden, sondern müssen gemeinsam und entschlossen bekämpft werden! Weltweit. In diesem Sinne ist auch die Politik aufgerufen, endlich alle Absichtserklärungen und Resolutionen zum Schutz von Frauen umzusetzen. Zudem sind in Deutschland Gesetzesänderungen zugunsten der Opfer notwendig, genauso wie der schnelle Ausbau des bundesweiten Notrufes für Gewaltopfer und wohnortnaher Betreuungseinrichtungen.

Ihre

Claudia Jung
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.