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CSU-Landtagskandidat Karl Straub ist überrascht, dass FW-Kandidatin Claudia Jung den „bunten Träumen“ der Freien Wähler im Landkreis Pfaffenhofen eine klare Absage erteilt hat:

CSU-Landtagskandidat Karl Straub
Karl Straub:
Ich führe das darauf zurück, dass Claudia Jung im Wahlkampf deutlich gesehen hat, dass die CSU ähnlich wie sie Realpolitik macht und sich um die politischen Themen im Landkreis und im Land kümmert. Ähnlich wie sie sucht die CSU die politische Diskussion, will zuhören und wissen, wo der Schuh drückt. So z.B. aktuell in ihrer Diskussionsreihe „Jetzt red´s ihr!“, die im ganzen Landkreis in 4 Veranstaltungen reges Gehör fand! Es geht nicht um Events, um „Brot und Spiele-Politik“, sondern einzig allein um politische Inhalte. Ich denke, diesen Unterschied spüren auch die Wähler sehr genau, denn sie wollen ernst genommen werden. Da andere Mitbewerber als einzig feststellbaren politischen Inhalt „Bunt sehen“, dürfte dies zumindest im Landkreis Pfaffenhofen das Ende der Illusionen sein.

Anders als sein Parteimitglied Claudia Jung äußert sich aber der FW- Parteivorsitzende Hubert Aiwanger nicht so klar.
Aiwanger will eine Landesversammlung seiner Partei am 5. Oktober entscheiden lassen, in welche Koalition die Freien Wähler eintreten. Rund 1000 Delegierte der Freien Wähler entscheiden also sehr unberechenbar, ob Bayern links oder rechts regiert wird! „Eine Bauch-Entscheidung“, erklärt Aiwanger heiter in einer Pressekonferenz. Es sei hier schon die Frage gestattet: Wollen wir das wirklich? Ist es das, was der Wähler bei seiner Stimmenabgabe wirklich erreichen will – eine „Bauchentscheidung der FW-Delegierten“?
Sehr „nett“ auch seine Einstellung zu seinen möglichen Koalitionspartnern, die von „Die haben uns 30 Jahre malträtiert“ (CSU) bis zu „Die anderen haben noch nie was getaugt“ (Rot-Grün). Er werde mögliche Partner „gegeneinander ausspielen, und wenn es uns zu heiß wird, bleiben wir in der Opposition“.

Eine Entwarnung für „Bunte Verhältnisse“ ist daher in weiter Ferne. Wir fühlen uns hier im Landkreis bestätigt mit der Aussage, dass grundsätzlich alle demokratisch gewählten Parteien koalitionsfähig sein müssen, wenn sich thematisch politische Schnittmengen ergeben.
Der einzig sichere Weg für eine wertkonservative und moderne Politik ist aber die CSU!
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