Anzeige

Claudia Jung: Millionen wollte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in sein angeblich wichtigstes Politikziel investieren….

Liebe Leser,

Millionen wollte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in sein angeblich wichtigstes Politikziel investieren – in die Bildung unserer Kinder. Doch die Sparbeschlüsse der schwarz-gelben Staatsregierung sprechen eine andere Sprache. Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil!

Auf Anfrage beim bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat die Landtagsfraktion der Freien Wähler im Juli in Erfahrung gebracht, dass trotz 1000 arbeitsloser Grundschullehrer jeder siebte Grundschüler im Freistaat in einer Klasse mit mehr als 25 Kindern sitzen muss. Davon sind sage und schreibe 54 000 Abc-Schützen betroffen. Rund 2200 bayerische Schüler müssen sogar in Klassen mit 29 oder noch mehr Kindern unterrichtet werden.

Die FW-Landtagsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Hubert Aiwanger fordert deshalb die bayerische Staatsregierung erneut auf, diesen Missstand unverzüglich zu beheben. 25 Kinder in einer Klasse sind für uns die absolute Höchstgrenze!
Die Förderung des einzelnen Schülers ist bei den derzeitigen Klassenstärken nicht mehr gewährleistet. Klassen in dieser Größenordnung sind Sparmodelle der bayerischen Staatsregierung zu Lasten unserer künftigen Generation.

Angesichts sprudelnder Steuereinnahmen und somit voller Staatskassen ist es ein Skandal, nicht genügend Lehrer einzustellen, um Grundschulklassen endlich auf maximal 25 Kinder zu begrenzen.

Sie müssen dazu wissen: Ich, aber auch die gesamte FW-Landtagsfraktion, wir haben am Haushaltsentwurf der Staatsregierung stets die versteckten Sparmaßnahmen in allen Bereichen kritisiert und gerade die Stellenkürzungen im Bereich der Bildung angeprangert.

Ihre

Claudia Jung
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.