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Claudia Jung: Junglehrer in Bayern ohne Job-Perspektive

Claudia Jung MdL, familienpolitische Sprecherin der Bayerischen Freie Wähler Landtagsfraktion
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Freie Wählerinnen und Freie Wähler,

trotz Unterrichtsausfälle, überfüllter Klassenzimmer und akutem Lehrermangel wird im Februar ein Großteil der ausgebildeten Lehramtsanwärter - teils mit Bestnoten - vergeblich auf ihre Einstellung warten.

Trotz der Beteuerungen von Seehofer und Spaenle, verstärkt in die Bildung zu investieren, werden sie auf der Straße stehen, weil sie angeblich nicht gebraucht werden. Das Argument es sei kein Geld dafür da, lassen auch die Freien Wähler nicht gelten. Vielmehr zeigt Schwarz-Gelb damit, dass ihre Bildungspolitik eine reine Finanzsparpolitik ist.

Wen wundert es, dass immer mehr Stimmen den Verdacht äußern, die Bayerische Staatsregierung stelle ganz bewusst zum Februar 2011 extrem wenig Lehrer ein, weil diese noch mit der höheren Eingangsbesoldung einsteigen würden als ihre Kollegen im September. Denn die Eingangsbesoldung soll ab Mai 2011 abgesenkt werden.

Die Freien Wähler werden diesen Skandal parlamentarisch aufgreifen und sich nach wie vor für eine verbesserte Einstellungssituation sowie gegen geringere Einstiegsgehälter von Junglehrern einsetzen.

In einem gerade gestellten Antrag an die Staatsregierung fordern wir die Übernahme aller Bewerber aus dem Frühjahr 2011 mit einem sogenannten Supervertrag unter bisher gültigen Bedingungen.

Ihre

Claudia Jung
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