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Claudia Jung: Freie Wähler fordern kleinere Grundschulklassen

Claudia Jung, MdL - familienpolitische Sprecherin der bayerischen FREIE WÄHLER Landtagsfraktion
Liebe Leser,

auf Anfrage beim bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus hat die Landtagsfraktion der Freien Wähler in Erfahrung gebracht, dass trotz 1000 arbeitsloser Grundschullehrer jeder siebte Grundschüler im Freistaat in einer Klasse mit mehr als 25 Kindern sitzen muss. Davon sind sage und schreibe 54 000 Abc-Schützen betroffen. Rund 2200 bayerische Schüler müssen sogar in Klassen mit 29 oder noch mehr Kindern unterrichtet werden.

Die FW-Landtagsfraktion mit ihrem Vorsitzenden Hubert Aiwanger fordert deshalb die bayerische Staatsregierung auf, diesen Missstand unverzüglich zu beenden. 25 Schulkinder sind für uns die absolute Höchstgrenze!
Die Förderung des einzelnen Schülers ist bei den derzeitigen Klassengrößen nicht mehr gewährleistet. Klassen in dieser Größenordnung sind Sparmodelle der bayerischen Staatsregierung zu Lasten unserer zukünftigen Generation.

Angesichts sprudelnder Steuereinnahmen und somit voller Staatskassen ist es ein Skandal, nicht genügend Lehrer einzustellen, um Grundschulklassen endlich auf maximal 25 Kinder zu begrenzen. Ich, aber auch meine gesamte FW-Landtagsfraktion, wir haben am Haushaltsentwurf der Staatsregierung stets die versteckten Sparmaßnahmen in allen Bereichen und gerade die Stellenkürzungen im Bereich der Bildung kritisiert.

Millionen wollte Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) in „sein wichtigstes Politikziel“ investieren: nämlich in die Bildung unserer Kinder. Doch die Sparbeschlüsse der schwarz-gelben Staatsregierung sprechen eine andere Sprache.

Ihre

Claudia Jung
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