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Claudia Jung: Bildungspolitischer Sparkurs von CSU und FDP

Claudia Jung, MdL - familienpolitische Sprecherin der Bayerischen Freie Wähler Landtagsfraktion
Liebe Bürgerinnen und Bürger,
liebe Freie Wählerinnen und Freie Wähler,

erst fordert der Ministerpräsident und CDU-Vorsitzender Roland Koch in Hessen den Rotstift bei Bildung und Kinderbetreuung anzusetzen. Und nun folgt ihm der bayerische Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU) stehenden Fußes, in dem er mehr als tausend Lehrerstellen einsparen will.

Das ist nicht nur ein Armutszeugnis für die bayerische Bildungspolitik, sondern macht deutlich, welchen Stellenwert Bildung in Bayern tatsächlich hat.

Der Wortbruch der Regierungskoalition macht diesen Tag zu einem schwarzen Tag für alle bayerischen Schüler und Lehrer. Nicht nur, dass der Zuwachs von tausend Lehrer pro Schuljahr im Koalitionsvertrag stehen, um die Klassenstärken in allen Schularten zu senken – was dringend notwendig ist! Noch vor ein paar Tagen bekundete Horst Seehofer persönlich, dass bei allen notwendigen Kürzungen, die öffentliche Hand auch weiterhin Wachstumsimpulse setzen müsse und Investitionen in Bildung nicht vom Sparkurs betroffen werden dürften.

Ich hoffe, dass sich CSU und FDP auf ihr Wahlversprechen besinnen und keinen neuen bildungspolitischen Sparkurs in Bayern einläuten. Das können wir uns nicht leisten!

Dass es an Bayerns Schulen einen Reformbedarf gibt, müsste längst auch in den politischen Reihen angekommen sein. In keinem anderen Industrieland ist die soziale Herkunft so entscheidend über den Schulerfolg wie in Deutschland – und ganz besonders in Bayern.

Ihre

Claudia Jung
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