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Beschluss der Koalition für höhere Mütter-Renten zwingend notwendig

Claudia Jung, MdL - familienpolitische Sprecherin der Bayerischen FREIE WÄHLER Landtagsfraktion
Liebe Leser,

anlässlich der morgigen Sitzung des Berliner Koalitionsausschusses, in der auch das Thema höhere Mütterrenten auf der Agenda steht, fordert Ulrike Mascher, Präsidentin des Sozialverbands VdK Deutschland, zurecht den Koalitionsausschuss auf, „die rentenrechtliche Gleichstellung aller Mütter auf den Weg zu bringen."

Bisher erhalten nur Mütter, deren Kinder nach 1992 geboren wurden, drei Kindererziehungsjahre angerechnet, für Kinder, die vor 1992 geboren wurden, wird der Rente nur ein Jahr gutgeschrieben. Diese Ungerechtigkeit mag verstehen wer will, ich jedenfalls nicht. Es ist doch allgemein bekannt, dass viele dieser Frauen der Müttergeneration angehören, die vor 1992 Kinder bekommen hat? Viele der Frauen, die ihre Kinder vor 1992 zur Welt gebracht haben, hatten schon alleine wegen der fehlenden Kinderbetreuungsmöglichkeit gar keine Chance, sich selbst eine ausreichend hohe Rente zu erwirtschaften. Einer der Gründe, warum sie heute armutsgefährdet sind und aus Altersgründen auch keine Möglichkeit mehr haben, ihre Situation aus eigener Kraft zu verbessern.

Da bin ich mit der CSU auf einer Linie: ich halte höhere Mütterrenten für wesentlich zielführender im Kampf um weibliche Altersarmut als ein Konzept wie die angedachte Zuschussrente. Ich appelliere hier ausdrücklich an die CSU, ihren Standpunkt nicht zu verlassen und sich gegen ihre Koalitionspartner CDU/FDP im Bund durchzusetzen.

Ihre

Claudia Jung
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3 Kommentare
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Franz Achim aus Menden | 05.02.2013 | 22:00  
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Franz Achim aus Menden | 06.02.2013 | 00:09  
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Franz Achim aus Menden | 06.02.2013 | 05:38  
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