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Neue Hauptabteilung Gynäkologie/Geburtshilfe an der Ilmtalklinik

Das neue dynamische Team der Hauptabteilung Gynäkologie und Geburtshilfe an der Ilmtalklinik Pfaffenhofen (v.l.n.r.): Oberarzt Klaus Wiegand, Assistenzärztin Dr. Ute Sturm, Sekretärin Doris Karlin, Chefarzt Peter Jezek sowie die beiden Assistenzärztinnen
 
Eine liebevolle und umfassende Betreuung der Babys steht auf der gynäkologisch-geburtshilflichen Station der Ilmtalklinik Pfaffenhofen an erster Stelle...
 
Die gynäkologisch-geburtshilfliche Station der Ilmtalklinik bekam ein komplett neues und modernes Gesicht…
Anfang 2010 wurde die Belegabteilung für Gynäkologie und Geburtshilfe an der Ilmtalklinik Pfaffenhofen in eine Hauptabteilung umgewandelt. Die bisher tätigen Belegärzte Dr. Anton Wiedemann, Dr. Petra Fiedler und Dr. Jan Stepan von der Gemeinschaftspraxis der Frauenärzte sowie die Frauenärztin Andrea Waltersdorf, die ihre Praxis in den Räumen der Ilmtalklinik betreibt, beteiligen sich als ein Bestandteil der Hauptabteilung weiterhin an der Patientenversorgung. Dadurch konnte das Angebot und Spektrum der ärztlichen Leistungen in der Geburtshilfe und der operativen, sowie konservativen Gynäkologie in Umfang und Qualität sogar erweitert werden.
Seit April 2010 wird die neue Hauptabteilung von Chefarzt Peter Jezek geleitet. Der 1964 in Krnov/Tschechien geborene Frauenarzt lebte mit seiner Familie die letzten Jahre in Deggendorf. Die deutsche Staatsangehörigkeit hat Peter Jezek seit 1986 inne.
Nach seinem Studium an der Universität Regensburg und Würzburg folgten zwei Jahre Assistenzarzttätigkeit am Krankenhaus Kösching. Während seiner Wehrdienstzeit nahm er unter anderem am UN-Auslandseinsatz in Kroatien teil, wo er umfangreiche Erfahrungen sammeln konnte.
Von 1996 bis 2002 folgten weitere Tätigkeiten als Assistenzarzt an der Frauenklinik der Universität Köln und der Frauenklinik Amberg. Im Jahr 2000 erwarb Peter Jezek seine Facharztanerkennung für Geburtshilfe und Gynäkologie. In Amberg sammelte er eingehende Erfahrung in der Diagnostik und Therapie des Mammacarcinoms einschl. Fertigkeiten auf dem Gebiet der plastisch-rekonstruktiven sowie kosmetischer Chirurgie und erwarb den Katalog für spezielle operative Gynäkologie.
Ab 2002 bis 2010 war Peter Jezek zuerst als Oberarzt, dann 6 Jahre als leitender Oberarzt und ständiger Chefarztvertreter an der Frauenklinik des Klinikums Deggendorf beschäftigt.
In dieser Zeit betreute er vorwiegend die gynäkologisch-operative Abteilung mit Schwerpunkt für Behandlung von Krebserkrankungen der Gebärmutter und der Eierstöcke und baute das Spektrum zur Diagnostik und Behandlung weiblicher Senkungserkrankungen und Harninkontinenz aus. Im Rahmen eines Schulungszentrums bildete er Ärzte anderer Krankenhäuser für Anwendung von künstichen Netzen und Schlingen, sowie in modernen Operationstechniken auf diesem Gebiet aus.
Sowohl die Frauenklinik Amberg, als auch die Frauenklinik Deggendorf boten unter den Chefärzten Prof. Dietrich Berg (ehem. Präsident der DGGG), Prof. A. Scharl und Dr. Stuth eine umfangreiche perinatologische und geburtshilfliche Versorgung mit angeschlossener Kinderklinik, mehr als 1000 Geburten pro Jahr und der sonographischen Diagnostikstufe Degum II. Dadurch erwarb Chefarzt Jezek sehr umfangreiche Ausbildung in der Geburtshilfe, und Versorgung der Neugeborenen.
Durch seinen bisherigen Werdegang in den verschiedenen Kliniken konnte der neue Chefarzt Peter Jezek die unterschiedlichsten Organisationsstrukturen kennen lernen und so fühlt er sich der Aufgabe, eine bisher belegärztlich organisierte Abteilung auf dem schwierigen Weg zu einer gut funktionierenden Hauptabteilung zu führen, bestens gewachsen. Er strebt einen modernen Führungsstil an, in dessen Mittelpunkt der Patient steht. Ein ständiger Dialog mit den einweisenden niedergelassenen Ärzten ist ihm dabei äußerst wichtig.
Im Zuge der Umwandlung in eine Hauptabteilung bekam die gynäkologisch-geburtshilfliche Station ein komplett neues und modernes Gesicht. So wurde ein großes Baby-Bad sowie
Schlafzimmer geschaffen, neue Untersuchungsräume wurden eingerichtet, ein neuer Empfangsbereich mit Ärztebüros für Patienten und Besucher gebaut und die Patientenzimmer und Flure der Station erhielten einen neuen farbenfrohen Anstrich.
Die Krankenschwestern auf der Station sind mit ihrem neuen Chefarzt ebenfalls sehr zufrieden: „Peter Jezek verbreitet eine positive Stimmung und kommt bei den Patientinnen hervorragend an. Die Zusammenarbeit mit ihm gestaltet sich sehr harmonisch!“, so die Stationsleitung.
Unter Berücksichtigung der genannten persönlichen operativen Schwerpunkte von Peter Jezek wurde ein moderner urodynamischer Messplatz eingerichtet und eine neue Anlage für die Durchführung endoskopischer Operationen erworben, die entsprechend der Unterhaltungselektronik Operationsbilder in der sogenannten FullHD-Qualität liefert.
Denn neben den vaginalen und abdominellen Standardeingriffen stützt sich die moderne operative Gynäkologie zunehmend auf die endoskopische Technik, d.h. möglichst jeder Eingriff wird, soweit dies ohne Risiken für die Patientin möglich ist, im Rahmen einer Bauchspiegelung geplant, um einen Bauchschnitt zu vermeiden,. Dies bedeutet weniger Schmerzen nach der Operation und einen kürzeren Krankenhausaufenthalt.
Die moderne Behandlung der weiblichen Inkontinenz und der Senkung befindet sich derzeit im Umbruch. Neben herkömmlichen Operationen wird seit mehr als einem Jahrzehnt erfolgreich Fremdmaterial in Form feiner, kaum tastbarer Netze und Schlingen angewendet, um das geschwächte Bindegewebe zu stärken und die eigentliche anatomische Form des Beckenbodens wiederherzustellen. Diese Techniken stehen in der Ilmtalklinik vollständig zur Verfügung. Da das Ausbildungszentrum an die Person des Arztes gebunden ist, werden in Zukunft Schulungen für ärztliche Kollegen an der Ilmtalklinik angeboten werden.
Die Behandlung bösartiger Tumore der Brust und der weiblichen Geschlechtsorgane stellt eine besondere Herausforderung in jeder Hinsicht dar. Dr. Anton Wiedemann behandelt bereits seit Jahren Patientinnen mit Brustkrebs und führt diese Massnahmen weiterhin mit Unterstützung der Hauptabteilung durch.
Chefarzt Peter Jezek hatte als Oberarzt an einer onkologisch orientierten Klinik fast ein Jahrzehnt lang Patientinnen mit allen Schweregraden der bösartigen Erkrankungen in der Gynäkologie operiert und behandelt. Durch die sehr gut ausgestattete Intensivstation an der Ilmtalklinik und die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den Abdominalchirurgen, ist das gesamte Spektrum der onkologischen Behandlungen möglich.
In der Geburtshilfe betreuen Sie unsere freiberuflichen Hebammen der Hebammengemeinschaft Pfaffenhofen in einer natürlichen und familienorientierten Atmosphäre. In der Schwangerschaft werden durch sie entsprechende Geburtsvorbereitungskurse angeboten.
Die werdenden Mütter und Väter haben vier bis sechs Wochen vor der Geburt die Möglichkeit in der Klinik bei den Hebammen und Ärzten einen Vorstellungstermin über das Sekretariat und den Kreissaal zu vereinbaren. Hier sollen vor allem die individuellen Fragen die Geburt betreffend geklärt werden, z.B. hinsichtlich einer Wasser-, Beckenendlagen-, Zwillingsgeburt oder einer Kaiserschnittentbindung. Es besteht ebenfalls die Möglichkeit ein in Beckenendlage liegendes Kind zu wenden, um einen Kaiserschnitt zu vermeiden. Die Termine für das Gespräch vor der Geburt, für Vorstellungen zur Operation und die Sprechstunde von Privatpatientinnen können unter der Telefon-Nr. 08441/79-2323 vereinbart werden.
In der Ilmtalklinik können Erkrankungen in der Schwangerschaft stationär betreut werden, insofern keine unmittelbare Entbindung unter der 36. SSW droht. Die Entbindung von Müttern mit Schwangerschaftsdiabetes ist bei optimaler Einstellung der Blutzuckerspiegel und unauffälligem Kind und Schwangerschaftsverlauf möglich. Hier steht zur Diagnostik ein neues modernes Ultraschallgerät zur Verfügung mit der Möglichkeit der Dopplersonographie und der 3D-4D Darstellung des Kindes im Mutterleib.
Die Hebammen und Ärzte streben eine naturorientierte Geburt in angenehmer, familiärer Atmosphäre an. Es steht eine Gebärwanne zur Verfügung und man kann den Komfort eines Familienzimmers nutzen. Trotzdem befinden sich im Hintergrund alle modernen technischen Hilfsmittel der heutigen Geburtshilfe vor Ort. Das zahlenmäßig starke und kompetente Ärzte-Team besteht aus sechs Fachärzten und drei Assistenzärzten. Die Fachärzte stehen die ganze Woche 24 Stunden am Tag im Rahmen eines Bereitschaftsdienstes jederzeit und bei Notfällen innerhalb von 10 Minuten zur Verfügung. Die Anwesenheit eines Arztes bei jeder Geburt soll zusätzlich allen werdenden Eltern Sicherheit geben.
Auf der Wochenstation sind alle Zimmer für "rooming-in" eingerichtet. Für eine kinderärztliche Mitbetreuung ist gesorgt. Die Hebammen freuen sich, dass mit Peter Jezek ein kompetenter Geburtshelfer und Gynäkologe die neue Abteilung leitet.
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