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Klinikporträt: Chirurgische Klinik I im Klinikum Ingolstadt

Direktor Prof. Dr. Stefan B. Hosch

Die Chirurgische Klinik I im Klinikum Ingolstadt widmet sich der Allgemein-, Viszeral- und der Thoraxchirurgie, also der chirurgischen Behandlung von Erkrankungen im Bauch- und Brustbereich und anderer chirurgischer Krankheitsbilder.
Die Klinik verfügt über 62 Betten und ein operatives Zentrum, dem die modernste Ausstattung und die besten medizinischen Verfahren zur Verfügung stehen. Jährlich werden etwa 3000 Patienten stationär behandelt.

Medizinische Versorgung auf höchstem Niveau und wissenschaftliche Forschung am Puls der medizinischen Entwicklung gehen in der Chirurgischen Klinik I Hand in Hand. Die Klinik ist in groß angelegte, renommierte Studien und Forschungsprojekte in Kooperation mit großen Universitätskliniken eingebunden. Sie bietet die fortgeschrittensten medizinischen Verfahren an und kann dabei auf modernste technische Ausstattung und ein erfahrenes und gut eingespieltes Team zurückgreifen. Rund um die Uhr ist dabei der Facharztstandard gewährleistet.

Ihr Anliegen ist es, den Patienten medizinische Versorgung auf höchstem Niveau anzubieten. Dazu gehört neben medizinischer Kompetenz und engagierter pflegerischer Betreuung selbstverständlich die kontinuierliche Integration neuer operativer Techniken, die sich national und international im Rahmen großer Studien bestens bewährt haben. Besonderer Wert wird dabei auf eine für die Patienten möglichst schonende Behandlung gelegt. Deshalb werden heute viele Operationen minimal-invasiv, das heißt mittels der schonenden „Schlüsselloch-Chirurgie“, durchgeführt. Die Chirurgische Klinik I ist ein Zentrum für minimal-invasive Chirurgie.

Im Mittelpunkt der Überlegungen und Handlungen steht dabei stets der Patient: Ziel ist immer seine individuell bestmögliche medizinische Versorgung. Dazu gehören die medizinische Qualität und die Verbesserung und Weiterentwicklung der diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten ebenso wie ein besonderes Augenmerk auf für den Patienten schonende Verfahren und das Eingehen auf seine Bedürfnisse und Wünsche, so Direktor Prof. Dr. Stefan B. Hosch, der die Klinik seit Anfang 2007 leitet. „Es geht um die Lebensqualität unserer Patienten. Wir tun alles dafür, um den Patienten sowohl während der Therapie als auch für die Zeit danach eine möglichst hohe Lebensqualität zu erhalten“, erklärt der Direktor.

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit mit den anderen Kliniken des Hauses wird dabei immer wichtiger. Viele Krankheitsbilder erfordern die Beteiligung verschiedener Fachbereiche in Diagnose und Therapie. Gemeinsam mit anderen Abteilungen wird in interdisziplinären Konferenzen eine „maßgeschneiderte“ Therapieplanung erstellt, die bestmöglich auf die Bedürfnisse des Patienten ausgerichtet ist und durch das umfangreiche medizinische Versorgungsspektrum des Klinikums als Krankenhaus der Maximalversorgungsstufe auch fachübergreifend sofort und reibungslos umgesetzt werden kann.

Um diese notwendige Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Fachdisziplinen zum Wohle des Patienten weiter zu intensivieren, hat man zum Beispiel für Patienten mit bestimmten Indikationen interdisziplinäre Stationen eingerichtet, in denen die Patienten von Medizinern unterschiedlicher Disziplinen gemeinsam und optimal versorgt und betreut werden. So betreibt die Chirurgische Klinik I gemeinsam mit den Internisten eine viszeralchirurgisch-gastroenterologische Station und eine pulmonologisch-thoraxchirurgische Station. Durch die gemeinsamen Strukturen wird das Know-how verschiedener Fachdisziplinen beim Patienten und seinen Bedürfnissen gebündelt. Gleichzeitig werden unnötige Überschneidungen vermieden. Auch die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit anderen medizinischen Fächern des Klinikums wie Anästhesisten oder Nuklearmedizinern ist von großer Bedeutung.

Für den Patienten bedeutet das reibungslose Abläufe, mehr Komfort und kürzere Wartezeiten bei gleichzeitig bestmöglicher medizinischer Versorgung. Die Planung kommt dabei aus einer Hand. Vom ersten Kontakt mit dem Patienten über intensive Aufklärung und Gespräche, die Aufnahme und die Eingriffe bis hin zur Entlassung und Einleitung der Weiterversorgung wird der Patient rundum vollständig versorgt. Die Abläufe werden zunehmend optimiert, die Wartezeiten minimiert. Nach einer intensiven Aufklärung erfolgt der Eingriff meist noch am Tag der Aufnahme, spätestens am darauf folgenden Tag.

Mit Direktor Prof. Dr. Stefan B. Hosch hat die Klinik einen erfahrenen Viszeral- und Thoraxchirurgen an der Spitze, der in Medizin und Wissenschaft über sehr gute Kontakte verfügt. Seine Klinik ist in mehrere wichtige Forschungsprojekte eingebunden und steht in sehr engem Kontakt mit verschiedenen großen Krankenhäusern. In Kooperation mit den umliegenden Universitätskliniken in Regensburg und München erarbeiten die Chirurgen des Klinikums zum Beispiel gemeinsame Standards für den intensivmedizinischen und den gesamten perioperativen Bereich und tauschen sich in Bezug auf die bestmöglichen Verfahren für den Patienten aus. In klinischen Studien wird die Qualität der Behandlung evaluiert, und es werden gemeinsam neue Therapieansätze entwickelt und geprüft. So ist die Chirurgische Klinik I des Klinikums in Zusammenarbeit mit renommierten Großkliniken in einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess auf höchstem medizinischen Niveau eingebunden.

„Wir arbeiten kontinuierlich an Verbesserungen, um auch in Zukunft alles für das Wohl unserer Patienten zu tun“, erklärt Direktor Hosch. Dabei stünden stets die Fragen, Ängste und Sorgen des Patienten im Mittelpunkt. „Wir versuchen, gemeinsam mit ihnen das Therapieziel zu erreichen. Mit Einfühlungsvermögen, Freundlichkeit und höchster medizinischer Kompetenz.“

Die Klinik mit den Aufgabenbereichen Allgemein-, Viszeral- und Thoraxchirurgie bietet heute mit Ausnahme von Transplantationen alle modernen diagnostischen und therapeutischen Verfahren an. Das Spektrum reicht dabei von kleinen Routineeingriffen bis zu den komplexesten multiviszeralen Tumoroperationen. Fachübergreifende Eingriffe werden gemeinsam mit anderen Spezialdisziplinen des Hauses durchgeführt. Die Schwerpunkte der Klinik liegen in besonders anspruchsvollen Krankheitsbildern und in der optimalen Behandlung häufiger chirurgischer Erkrankungen.

Ein Behandlungsschwerpunkt ist die Onkologie, also die Diagnose und Behandlung von Krebserkrankungen. Die Chirurgische Klinik I bietet in diesem Bereich das gesamte Leistungsspektrum der Krebschirurgie an, von der Darmkrebsbehandlung auf höchstem Niveau bis hin zur operativen Therapie von Absiedlungen des Krebses in der Leber oder von Weichteiltumoren, so genannten Sarkomen, die intraabdominell oder retroperitoneal, das heißt in oder außerhalb des Bauchraumes, liegen.

Im Bereich der Leberchirurgie bietet die Klinik ebenfalls modernste Behandlungsmethoden an. Dazu gehören auch sehr komplexe Eingriffe wie zentrale Leberresektionen, bei denen durch eine besondere Therapie mit körpereigenen Stammzellen das Wachstum der gesunden Teile der Leber vor einer Operation gefördert wird und dadurch auch solchen Patienten geholfen werden kann, die sonst nicht überleben könnten. Daneben bietet die Klinik auch alle Leistungen zur Behandlung von Bauchspeicheldrüsen- und Gallenwegserkrankungen an.

Zu den Spezialgebieten der Klinik gehört auch die Proktologie, die sich mit Erkrankungen des Enddarms beschäftigt. Direktor Hosch hat mehr als zwölf Jahre eine proktologische Ambulanz in der Universitätsklinik in Hamburg geleitet. Diese Erfahrung bringt er nun auch in seine Klinik in Ingolstadt ein. Die Chirurgische Klinik I hat daher auch einen Schwerpunkt in der Behandlung von Erkrankungen wie Fisteln im Enddarm, Inkontinenz, Schließmuskelverletzungen, Hämorrhoidalerkrankungen, Schließmuskelrekonstruktionen oder Fistelsanierungen. Im Bereich der Dickdarmchirurgie sind die Mediziner des Klinikums in der Lage, sehr tiefe Verbindungen herzustellen und bis zu zwei Zentimeter über dem Schließmuskel mit so genannten Koloanalen schließmuskelerhaltend zu operieren. So kann auch bei einem sehr tief sitzenden Krebs für den Patienten ein Höchstmaß an Lebensqualität erhalten werden.

Auch alle chirurgischen Eingriffe am Ösophagus, der Speiseröhre, gehören zum Leistungsspektrum der Klinik. Im Rahmen der Bauchspeicheldrüsentherapie werden bei gutartigen Erkrankungen organerhaltende Verfahren, sogenannte Segmentresektionen, eingesetzt, bei denen so wenig gesundes Gewebe wie möglich entfernt wird.

Auch im Bereich der Magen- und Bauchspeicheldrüsenchirurgie bietet die Chirurgie I alle modernen Verfahren an, zum Beispiel limitierte Resektionen nach Merendino bei Frühkarzinomen im unteren Ösophagus, da sie für Patienten wesentlich ungefährlicher sind, als komplette Speiseröhrenentfernungen.

Ein wichtiger Schwerpunkt ist die endokrine Chirurgie. In Zusammenarbeit mit dem Institut für Nuklearmedizin unter der Leitung von Prof. Dr. Uwe Cremerius werden alle Formen von Schilddrüsen- und Nebenschilddrüsenerkrankungen behandelt, die operativ angegangen werden müssen, inklusive Schilddrüsenkrebs und minimal-invasive Entfernungen der Nebenschilddrüsen und Nebennieren. Ein großes und wichtiges Aufgabengebiet der Klinik ist auch die Thoraxchirurgie. Ein erfahrenes Team behandelt alle Arten von Lungenkrebs sowie gutartige Erkrankungen, wie den Lungenkollaps (Pneumothorax), oder entzündliche Erkrankungen, Abszesse in der Lunge oder Rippenfellentzündungen. Auch hier kommen häufig schonende, minimal-invasive Verfahren wie die Video-assistierte Thorakoskopie (VATS) zum Einsatz.

Die Klinik verfügt über modernste medizinische Verfahren und Geräte wie Ultraschalldissektor, Ultraschallschere, HDTV-Laparoskopie/Thorakoskopie, Radiofrequenzdissektor und -ablation, Neodym-YAG-Laser oder Neuromonitoring. Neben den modernsten technisch-apparativen Möglichkeiten sind auch eine leistungsfähige Intensivstation und Intermediate Care-Station von großer Bedeutung für eine bestmögliche Sicherheit und Behandlung des Patienten und die Fähigkeit, hervorragende medizinische Leistungen bei komplexen Eingriffen zu erbringen. Eine sehr enge und gute Zusammenarbeit mit dem Pflegebereich sind in diesem Zusammenhang am Klinikum ebenso selbstverständlich wie wichtig.

Mit dem ambulanten Operationszentrum im Klinikum deckt die Chirurgische Klinik I auch das gesamte Spektrum aller Eingriffe ab, die ambulant und mit Lokal- oder Regionalanästhesie oder unter Vollnarkose durchgeführt werden können.

Wissenschaftliche Forschung und medizinischer Fortschritt gehen dabei Hand in Hand. Durch die Einbindung in groß angelegte Studien in Kooperation mit großen Universitätskliniken, die Schaffung von Standards auf höchstem Niveau und die Verfolgung eines kontinuierlichen Optimierungsprozesses können für den Patienten stets die neuesten Verfahren und die bestmögliche Versorgung bereitgehalten werden. Die Ausrichtung auf die Bedürfnisse des Patienten und seine Lebensqualität stellt gleichzeitig die menschliche Komponente und das Wohlfühlen des Erkrankten in den Mittelpunkt.

Ein besonderes Beispiel für die Aktivitäten der Klinik in Forschung und medizinischer Entwicklung zum Wohle des Patienten ist die Einbindung in die Krebsforschung, in deren Verlauf bereits viel versprechende Ergebnisse im Kampf um eine bessere Diagnose und Therapie von Krebsleiden erzielt werden konnten. In einem gemeinsamen Forschungsprojekt mit den Unikliniken in München, Regensburg und Düsseldorf führen die Ingolstädter Mediziner Spezialuntersuchungen an Knochenmark und Lymphknoten durch, bei denen einzelne Krebszellen identifiziert werden können, die bisher durch die so genannte Histopathologie nicht entdeckt werden konnten.

Durch das neuartige Verfahren kann die gesamte Erbinformation, also die komplette DNA und die RNA, die bei der Zellteilung abgelesen wird, auf bestimmte Muster und Veränderungen hin analysiert werden. Dadurch können die Mediziner und Wissenschaftler Arten von metastasierenden Zellen identifizieren und daraus Rückschlüsse auf mögliche Therapieformen und deren Erfolgschancen ableiten.

Auch in anderen Bereichen wie beispielsweise der Intensivmedizin arbeiten Hosch und seine Kollegen sehr eng zusammen, um zum Beispiel gemeinsame Standards zur Behandlung von Schwerstkranken zu entwickeln und die eigene Leistungsfähigkeit dabei stetig weiter zu verbessern. Für die hohe Qualität der Chirurgischen Klinik I und des gesamten Klinikums spricht auch, dass im Klinikum als Lehrkrankenhaus im Bereich der Chirurgie für die Ludwig-Maximilians-Universität in München regelmäßig Medizinstudenten ausgebildet werden, da sie hier optimale Bedingungen und Betreuung vorfinden.

Im Mittelpunkt der medizinischen Entwicklung und der wissenschaftlichen Forschung stehen dabei stets eine „menschliche Medizin“ und die Lebensqualität des Patienten. „Bei all dem, was heute chirurgisch machbar ist, ist es besonders wichtig, das chirurgisch Sinnvolle für den Patienten im Auge zu behalten“, erklärt Hosch. „Es gilt auch bei neuen Techniken immer abzuwägen, welchen Nutzen der Patient wirklich davon hat. Deshalb bemühen wir uns immer, den Patienten und sein Umfeld so gut wie möglich aufzuklären und mit ihm über seine Bedürfnisse zu sprechen. Wir wollen dem Patienten so viel wie möglich an Lebensqualität erhalten und zurückgeben.“ Ein ehrlicher Umgang mit dem Patienten sei dabei besonders wichtig. Der Erkrankte soll ernst genommen und in die Entscheidungen mit einbezogen werden.
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