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Doppelter Dreiklang ––> Cösitz – Mösthinsdorf – Ostrau

Blüte einer Blutbuche
Petersberg: Flächenschutznaturdenkmal Wildtulpenwiese | Nun etwas mehr zu diesem Ausflug am letzten Freitag.
Eigentlich hatte ich mich nur für Wochenendeinkäufe freiwillig gemeldet mit dem Plan
1. Erster frischer deutscher Spargel
2. Dazu Kottelets direkt vom Fleischer
3. Und frische Milch von der „Milchtankstelle“ in Raguhn

Doch dann kamen auf meiner Lieblingsrunde plötzlich 60 km zusammen. Das Wetter war einfach zu schön, um gleich zurückzufahren.
Durch die eine Woche mit fast hochsommerlichem Wetter ist die Natur regelrecht explodiert. So konnte ich erste Rapsfelder erblicken, die zu blühen beginnen. Vor allem aber lockte mich das frische Grün an den Bäumen.
Obwohl ich vor einem Jahr gleich mehrere Male die Wildtulpenwiese in Mösthinsdorf aufgesucht hatte und darüber auch mehrmals berichtete ( Waldtulpe Weinbergtulpe Wildtulpe oder was?), lockte sie mich erneut.
Doch davor kam ich am englischen Landschaftspark in Cösitz nicht vorbei. Wie geht es der schwer verwundeten Blutbuche? Zu meiner Freude zeigten sich überall erste Blätter. Im Austrieb sind die Blätter dunkelrot.
An den fast den Erdboden berührenden Ästen, konnte ich auch viele rötliche Blüten entdecken, obwohl die laut Baumportal.de erst im Mai erscheinen sollen.
Eine schnelle Runde durch den Park schloss sich an. Viele, viele Vögel zwitscherten. Eine ganze Weile konnte ich auch einem Buntspecht beobachten.
Am Parkteich mit seinen Sumpfzypressen machten zwei Graugänse so einen Radau, dass ich einen Video-clip machte: Graugänse
Eigentlich sollte man sich hier viel mehr Zeit gönnen.

Auf der Wildtulpenwiese bei Mösthinsdorf wieder das erwartete traumhafte Bild. In Schatten noch die Blüten wie Schwanenhälse überschlugen sie sich dagegen fast in der vollen Sonne. Vielleicht ist heute fast alles verblüht, wie viele meiner Tulpen im Garten.

Zwangsweise oder folgerichtig warf ich abschließend noch einen schnellen Blick in den Schlosspark Ostrau.
Hier waren immer noch Mitarbeiter mit Aufräumungsarbeiten beschäftigt. Hier faszinierte mich besonders, dass mir entlang des Schlossgrabens ein ganzes Stückchen ein Trauerschwan folgte (in den letzten Jahren waren es noch zwei) – und natürlich auch wieder viele Wildenten.
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2 Kommentare
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 23.04.2018 | 18:07  
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Werner Szramka aus Lehrte | 24.04.2018 | 16:48  
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