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Stefan Kück blieb bei Deutscher Schach-Amateurmeisterschaft ungeschlagen

Der Woltorfer Stefan Kück vom Peiner Schachverein hatte sich als einer von 186 Teilnehmern für das Finale der Deutschen Schach-Amateurmeisterschaft (DSAM) qualifiziert, die am Wochenende in Halle/Saale zu Ende ging. Nur wenige Tage, nachdem er seinen Sohn Artur zur Deutschen Jugendmeisterschaft begleitet hatte, musste er nun also selber um Punkte kämpfen – und das tat er recht erfolgreich.
Ähnlich zu den Gewichtsklassen bei Boxern wird die DSAM wird in 6 nach den Spieler-Wertungszahlen (DWZ) aufgeteilten Wertungsgruppen gespielt. Stefan Kück hatte sich im Qualifikationsturnier in Magdeburg für das Finale der Wertungsgruppe E (DWZ 1301-1500) qualifiziert und belegte basierend auf seiner DWZ Platz 12 der Setzliste unter den 33 Finalteilnehmern seiner Gruppe.
Gespielt wurden 5 Runden Schweizer System (punktgleiche Spieler werden in jeder Runde gegeneinander gelost) mit einer Bedenkzeit von 90 Minuten für 40 Züge. Nach der Zeitkontrolle erhielt jeder Spieler 15 Minuten zusätzlich für alle noch verbleibenden Züge, außerdem gab es für jeden Spieler von Beginn an pro Zug 30 Sekunden Zeitaufschlag zur eigenen Bedenkzeit.
Stefan Kück startete mit einem Remis gegen einen Hamburger Spieler, in der zweiten Runde gab es gegen eine Spielerin aus Lauterbach den ersten Sieg. Mit 2 weiteren Remis am zweiten Wettkampftag blieb Kück seiner soliden Linie treu, hatte mit 2½ aus 4 aber schon 1½ Punkte Rückstand auf den Führenden und späteren Sieger, der aus den ersten vier Runde erstaunliche 100 % geholt hatte. In der letzten Runde siegte Kück gegen einen Spieler aus Weiler im Allgäu und kam damit in der Endabrechnung ungeschlagen auf 3½ Punkte aus 5 Partien.
Die Siegerehrung mit Preisübergabe fand im Rahmen einer Abschluss-Gala mit Unterhaltungseinlagen und einem Festbankett statt. In der E-Gruppe siegte Oliver Billing vom SC Schwabmünchen (4,5 Punkte) vor Jerome-Frederic Raub (VfL Kalbe/Milde) und Robert Heine (TuS Osterburg Weida, beide 4 Punkte). Stefan Kück landete punktgleich mit dem Viertplatzierten aber schlechterer Buchholzwertung (Summe der Punkte der eigenen Gegner) knapp dahinter auf Platz 6 und verpasste damit die 3 Pokalplätze um einen halben Punkt, konnte aber nach seiner ersten Teilnahme an einem so großen Turnier mit wertvollen Erfahrungen die Heimreise antreten.
Siegerfoto und Endtabelle gibt es im Internet unter http://www.ramada-cup.de/halle/gruppe-E.jpg
und http://www.ramada-cup.de/halle/turnier.html?gruppe... .
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