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Schach-Verbandsliga Niedersachsen-Ost: Peiner SV kassiert erste Niederlage

Das ranghöchste Peiner Schachteam erlitt am 5. Spieltag der fünfthöchsten Liga gegen die nominell stärkste Mannschaft der Verbandsliga eine deutliche Niederlage, die auch mit dem erstmals ausgefallenem Spitzenbrett Christoph Helmer (bisher 4 Punkte aus 4 Partien) zu erwarten gewesen wäre.

Peiner SV - SV Caissa Wolfenbüttel 2½:5½. Angesichts des klaren Siegs der Peiner gegen Wolfenbüttel im Pokal, der nur mit Vierermannschaften gespielt wird, hatten die Gäste im Duell der 8 etwas gut zu machen. Die Peiner, ohne ihren stärksten Spieler ohnehin krasser Außenseiter, verzichteten darauf, mit Nachrückern die weiteren Peiner Mannschaften unnötig zu schwächen und ließen Brett 1 unbesetzt. Wolfenbüttel ging somit kampflos 1:0 in Führung. Peines ältester Spieler Erhard Spieler Erhard Hentzschel (Brett 8) nutzte nach wechselvollem Spiel eine sich bietende Gelegenheit zu einer „tödlichen“ Drohung und zwang seinen Gegner so zur Aufgabe. Er hielt seine Mannschaft damit zunächst im Spiel. Da im Anschluss jedoch die Bretter 2-5 Carsten Pätz, Uwe Schmidt, Jürgen Garbuszus und Marco Drewes allesamt gegen ihre deutlich stärker bewerteten Gegner verloren, war der Sieg den Gästen nicht zu nehmen. Zwischenzeitlich hatte Christian Sieverding (7) ein Remis erzielt, während Alexander Belakhin (6) in der längsten Partie des Tages Materialvorteil erreichte und damit den zweiten Sieg erkämpfte. Er konnte so eine noch höhere Niederlage seines Teams verhindern. Mit 7:3 Punkten fallen die Peiner auf Platz 4 zurück. Schon nächsten Sonntag haben die Peiner im Landespokal gegen Gliesmarode eine weitere schwere Aufgabe, bevor es am 10.2. in der Liga zum Tabellendritten SVG Salzgitter II (8:2 Punkte) geht.
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