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Schach-Kreisliga und Kreisklasse Braunschweig - Maruhn bringt die Entscheidung beim Favoritensturz

Die dritte Mannschaft des Peiner Schachvereins schaffte am 6. Spieltag der Kreisliga einen nicht eingeplanten Sieg. Die vierte Peiner Mannschaft verteidigte in der Kreisklasse mit einem Remis beim starken Verfolger ihren Aufstiegsplatz.

Peiner SV III - SVG Salzgitter V 5:3. Überraschung zu Wettkampfbeginn: Der Aufstiegsfavorit aus Salzgitter reiste mit nur sieben Denksportlern an und hatte seinen Akteur mit Verbandsligaspielstärke nicht dabei. Doch bevor Rainhard Pannenborg den kampflosen Punkt am unbesetzten vierten Brett nach 1 Stunde Karenzzeit offiziell beanspruchen konnte, hatte Gerhard Fischer (7) schon einen Eröffnungsfehler seines Gegners durch Matt auf f2 bestraft – 2:0 für Peine! Während Reginald Kasianowski (8) und Dr. Rutger Raitz von Frentz Niederlagen einsteckten, feierten Roland Czada (6) und Mannschaftsführer Hans-Jürgen Ebeling (3) nach zweieinhalb Stunden weitere Siege für Peine zum 4:2. Nachdem dann auch Sebastian Maruhn (2) seinen deutlich favorisierten Gegner niedergerungen hatte, stand der Peiner Erfolg bereits fest, trotz der abschließenden Niederlage von Spitzenbrett Manuel Bollak. Mit nun 8:4 Punkten hat der PSV III unerwartet den Aufstiegsplatz 2 inne. Was aber viel wichtiger ist, das dritte Peiner Team hat mit dem Abstieg nichts mehr zu tun und kann in den letzten drei Runden unbeschwert aufspielen.

SVG Schöppenstedt II - Peiner SV IV 3:3. Mit Raphael und Bodo Schulz fehlten die Peiner Stammspieler an Brett 2 und 3, deshalb mussten Elias Behme, Artur Kück und Sebastian Limböck aufrücken und Johann Limböck und Peter Stüberitz kamen im Väter/Söhne-Team „hinten“ zum Einsatz. Auch der Tabellenvierte Schöppenstedt II trat geschwächt an und erschien nur mit 5 Spielern. Es wurde aber nicht aufgerückt, sondern Brett 1 freigelassen und damit 15 € Strafe in Kauf genommen. Ein geschickter „Schachzug", denn so hatten die Schöppenstedter an allen zu spielenden Brettern eine klare DWZ-Überlegenheit gemäß Rangliste des DSB, so dass sie trotz des kampflosen Punkts für Peines Stefan Kück klarer 5:1-Favorit waren.
Bereits nach 1,5 Stunden waren dann auch die Spiele von Johann Limböck und Peter Stüberitz an den Brettern 5 und 6 verloren, somit 1:2. Sebastian Limböck (4) erzielte trotz Materialrückstands ein wichtiges Remis. Elias Behme (2) brachte seinen Gegner in Zeitnot und verwertete dessen Fehler nach gut 2,5 Stunden zum Sieg - Ausgleich zum 2,5:2,5. An Brett 3 erhielt Artur Kück zeitgleich ein Remisangebot, das er trotz leichter Vorteile zum 3:3-Endstand annahm. „Das Turmendspiel mit 4 bzw. 3 Bauern barg aber noch einige Fallen. Und schließlich wollten wir das Glück auf unserer Seite nicht überstrapazieren“, erläuterte Mannschaftsführer Stefan Kück. Seitens der Schöppenstedter gab es viel Lob für die Peiner Jugendlichen, dem sich Stefan Kück erfreut anschloss. Mit dem Punktgewinn sicherten die Peiner zunächst ihren 2. Tabellenplatz, haben derzeit aber ein Spiel mehr als der Tabellendritte Gliesmarode.
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