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WC- Alarm ! Abwasserleitungen verstopft - Hilfe , was nun ?! Problem mit Diagnoctic Equiqment schnell beseitigt.

Baubeginn Sommer 1980, Bärbel und Jürgen am Leitungsgraben
Peine: Heimatort | Als wir 1980 alle Medien auf unserem Weg zum Bauplatz des Hauses legen mußten , haben wir mit keinem Gedanken an so eine Verstopfung gedacht.

Da wir nur den 3,20 m breiten Weg zum Grundstück haben, mußten alle Leitungen in unterschiedlicher Höhe in einem Graben untergebracht werden.
Ganz unten wurden die Rohre für die Abwasser gelegt, darüber kamen dann Wasser, Gas, Strom und Kabel für Telefon und TV.

Beim Duschen merkte ich, dass das Wasser nur schwer ablief.
Daraufhin hatte Bärbel bald eine Firma für Rohrreinigung gefunden. Der Fachmann kam dann mit einem Wagen in dem Wassertank, Hochdruckpumpe , Schlauch- und Kabeltrommel sowie vieles andere vorhanden war.

Nachdem er die Fakten von mir hörte, war ihm klar, dass eine Behinderung oder Verstopfung im Abwasserrohr sein mußte. Nach dem er draußen vor dem Haus den Kanaldeckel geöffnet hatte, rollte er den Schlauch aus dem Auto und schob das Ende mit der Düse in das Abwasserrohr. Nach einschalten der Pumpe zog sich der Schlauch von allein in das Abwasserrohr, weil die Spritzdüsen nach hinten gerichtet waren.

Nach kurzer Zeit konnten wir schon das stark verunreinigte Abwasser durch den Schacht weiter in Richtung Hauptkanal, an der Straße, fließen sehen.
Nachdem der Handwerker diese Prozedur in beiden Richtungen durchgeführt hatte,
nahm er aus einem Koffer eine längliche, runde Kamera die vorne Objektiv und Lampe hatte, und schob sie über ein langes Verbindungskabel in die Abwasserleitung.

Im aufgeklappten Koffer hatte er einen kleinen Monitor, auf dem man beobachten konnte wie es in den Rohren aussah.
Um es kurz zu machen, die dunklen Stellen zeigten die festen Ablagerungen an, die von Handwerker aus der Bauzeit stammen konnten. Diese hatten mit Bestimmtheit ihre Eimer mit Resten von Mörtel, Kleber oder Farbe unter dem Wasserhahn ausgespült, und die Stoffe haben sich festgesetzt und sind hart geworden.

Der Handwerker hat dann eine Art Fräse durch die Rohre geschoben, dabei sind mehr als handgroße , schieferartige Teile zum Vorschein gekommen, die das abfließen in der Rohrleitung stark behindert hatten.
Da er aber auch festgestellt hatte , dass ein Teil des Abwasserrohres einen Riß hatte und ein Dichtungsring quer im Rohr hing, mußte eine Tiefbaufirma etwa auf Höhe der Haustür den Boden bis zu der Leitung ausschachten.

Die Schachtarbeiten mußten mit Schaufel und Spaten gemacht werden, weil ein kleiner Bagger nicht den Raum dafür hatte.
Nachdem die Arbeiter am Abwasserrohr angekommen waren, wurde das defekte Teil herausgeschnitten, und ein neues Rohr mit Dichtungsringen eingesetzt.

Eine gute Stunde später sah es in dem kleinen Garten so aus, als wenn nie etwas gewesen wäre, vielleicht nur ein schlechter Traum ?!

Nun können wir beide aber wieder die Toilette benutzen (den Notstuhl wieder weg) und in aller Ruhe duschen ! Übrig geblieben ist noch die Rechnung die uns bald bescheren wird !
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10 Kommentare
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Stefan Kaiser aus Lehrte | 10.04.2011 | 01:54  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 10.04.2011 | 09:41  
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Tom Ate aus Peine | 10.04.2011 | 11:36  
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ADOLF Stephan aus Peine | 10.04.2011 | 18:52  
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Karola M. aus Peine | 10.04.2011 | 19:40  
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ADOLF Stephan aus Peine | 10.04.2011 | 23:08  
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bärbel stephan aus Peine | 11.01.2012 | 17:02  
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Heidrun Preiß aus Bad Arolsen | 03.04.2012 | 14:36  
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ADOLF Stephan aus Peine | 03.04.2012 | 16:43  
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Heidrun Preiß aus Bad Arolsen | 03.04.2012 | 17:18  
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