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Fachangestellte/r für Bäderbetriebe – Herausforderung und Verantwortung

  Pattensen: Pattenser Bad |

Das Pattenser Bad präsentiert Ausbildungsmöglichkeit!

Das Schuljahr geht in die zweite Halbzeit. Für viele Schülerinnen und Schüler bedeutet dies „Endspurt“ und gleichzeitig die Frage nach dem danach.
Auf der Ausbildungsmesse in der Albert-Einstein-Schule in Laatzen präsentierte das Pattenser Bad den Ausbildungsberuf „Fachangestellte/r für Bäderbetriebe“.
Gegenüber den Ständen der Bundeswehr, dem Finanzamt und der Polizei präsentierten die Auszubildende, Victoria Pingpank, und der Fachangestellte (und Sport- und Fitnesskaufmann), Sebastian Veit, Voraussetzungen, Inhalte und den Ablauf der Ausbildung.

Viele kennen nur den „Bademeister“, der am Beckenrand darauf achtet, dass niemand ertrinkt und alle sich gut benehmen. Doch ähnlich wie beim Eisberg, ist das nur das Zipfelchen, das sichtbar aus dem Wasser ragt. Dieser Beruf bietet und fordert ungleich mehr! Leben zu bewahren, rettungsfähig zu sein, ist sicherlich die wichtigste Aufgabe, die dieser Beruf mit sich bringt.
Dazu gehören ein hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein und die seelische wie körperliche Befähigung, einem Menschen in Lebensgefahr zu helfen.
Dazu gehört aber auch, solche Gefahren frühzeitig zu erkennen und, wenn möglich, abzuwenden. Nicht selten ist damit auch ein erzieherischer Auftrag und energischer Auftritt verbunden, die Durchsetzung der Haus- und Badregeln.
Die Ausbildung fordert körperliche Fitness, die u. a. in Schwimmzeiten, Tauchweiten und Sprungtiefen gemessen wird. Die Prüfungsanforderungen erzwingen ein herausforderndes Schwimmtraining, sowohl auf Kurz- als auch auf Langstrecken. Hinzu kommen Rettungsübungen wie sie beim Erwerb des Rettungsschwimmerabzeichens in Silber zu finden sind.
Der Erwerb dieses Abzeichens ist ein guter Test für Interessierte.

Getreu dem Motto „Schwimmen ist lebenswichtig“ erlernt die/der Auszubildende die Durchführung von Schwimmkursen. Darüber hinaus werden auch Aquafitnesskenntnisse vermittelt, zusammen mit allen physiologischen und anatomischen Kenntnissen. Gesundheit, Krankheitslehre, Anatomie, Physiologie sind Fächer, die uns lehren, wie wir funktionieren und was wir für unsere Gesundheit tun können.

Abseits des Beckens findet man die Mitarbeiter aber auch immer wieder bei der Reinigung der Umkleiden und Sanitärräume. Hygiene in einem Schwimmbad ist außerordentlich wichtig. Hier erwerben die Auszubildenden Fachkenntnisse u. a. im Umgang mit Reinigungsmitteln. Dazu gehört natürlich auch die Beckenwasserhygiene, die Reinigung der Becken, der Sauna, die Pflege verschiedenster Materialien.

Bädertechnik! Physik, Chemie bestimmen die Bädertechnik. Kenntnisse von Pumpen, Kompressoren, Motoren sind auch in Zeiten zunehmender Digitalisierung und bei immer mehr Elektronik unverzichtbar.
Handwerkliche Fähigkeiten und Fertigkeiten sind noch immer notwendig, zumindest aber hilfreich.

Der Umgang mit Gefahrstoffen, Chlorgas, Säuren und Laugen, fordert die notwendigen Kenntnisse, Disziplin und eine hohes Maß an Verantwortungsbewusstsein.

Schlussendlich ist es ein Beruf, in dem wir es mit Menschen zu tun haben.
Mit Kleinkindern, Jugendlichen, Halbstarken, Eltern, Großeltern, Lehrern, Kursleitern, Vereinstrainern, Alteingesessenen, Neulingen, Ungeduldigen und Unzufriedenen angemessen umgehen zu können, bedarf Geduld, Zuhören können, Freundlichkeit und Entscheidungsfreudigkeit.
Kritik spornt an, Probleme sind Herausforderungen zu zeigen, was man gelernt hat, Lob wird dankbar angenommen, Beleidigungen werden sachlich erwidert. Charakter ist gefragt.
Kurzum ein spannender, vielfältiger, anspruchsvoller Beruf mit Schichtdienst bei 30°C und 60% Luftfeuchtigkeit oder minus 10°C und einer kalten steifen Brise.
Mit Sonnenbrille im Sommer am Freibadbeckenrand aber auch einfach … cool!

Weitere Infos gibt es unter http://www.pattenserbad.de/ausbildung.htm
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Karl-Heinz Mücke aus Pattensen | 28.02.2018 | 17:23  
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