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Apfelsinenlikörchen selbstgemacht

Liqueur d'orange fait maison
In der Weihnachtszeit mag ich gerne auch mal ein Gläschen Orangenlikör (Triple sec) nach dem Essen.
Dieser Orangenlikör ist allerdings sehr teuer. Es gibt eine mir bekannte Sorte zu kaufen, die lecker schmeckt, aber nur ungefähr die Hälfte der bekannten Marken kostet. Leider konnte ich diesen Likör in diesem Jahr nirgendwo bekommen. So gab es zu Weihnachten wieder einmal keinen Orangenlikör für mich.
Irgendwann kam mein Mann auf die Idee, ich solle doch einfach selbst welchen herstellen. Warum bin ich nicht gleich darauf gekommen?
Für die bunten Teller zu Weihnachten hatte ich Apfelsinen gekauft und es waren noch einige übrig. Im Geschäft kaufte ich den günstigsten Korn mit 30 % Alkohol - das reicht vollkommen.
Als Rezept nahm ich einfach die Angaben von meinem Obstlikör im Sommer.

Man benötigt zwei Teile Obst, ein Teil Zucker und zwei Teile Korn.
Da ich 700 ml Korn gekauft hatte, brauchte ich 350 g Zucker und 700 g fertig vorbereitete Frucht.
Als erstes pellt man die Apfelsinen und schneidet sie in Stücke. Der Zucker wird in einem kleinen Topf mit einem Schluck Wasser oder Orangensaft aufgelöst, über die Apfelsinenstücke gegossen und alles gut durchgemischt.
Diese Mischung kommt in ein großes, gut verschließbares Gefäß - am besten ein 2-Liter-Einmachglas mit Gummiring. Zum Schluß kommt der ganze Korn über die Frucht-Zucker-Mischung. Wer mag, kann noch etwas Orangen- oder Zitronenöl bzw. Orangenschale hinzufügen. Ich habe noch etwas getrocknetes Lemongras hinein getan
Nun sollte die Mischung gut durchziehen - am besten zwei Wochen. Der Likör schmeckt aber auch sofort, da der Zucker aufgelöst wurde. (Bei Beerenlikör müssen sich erst nach und nach die Kluntje auflösen).
Nach der Durchziehzeit wird der Likör durch ein feines Sieb in Flaschen gefüllt und gekühlt.

Bei den Kosten bleibt man - auf die ganze Menge gesehen (mehr als ein Liter Likör) - unter 5 Euro und man kann die Apfelsinenstückchen nachher noch mit Sekt auffüllen und wie eine Bowle genießen. Gesünder ist es wahrscheinlich auch noch.

Skål!

09. Januar 2013: Nun ist er doch schön gelb, denn ich habe ihn doch nicht einfach durchgefiltert, sondern die Apfelsinenstückchen in der Flüssigkeit pürriert. Dann habe ich die Flüssigkeit einfach durch ein Teesieb gegossen und das Fruchtfleisch noch mal ausgequetscht. Lecker, lecker, lecker!!! (s. letztes Bild)
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24 Kommentare
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Heike L. aus Springe | 28.12.2012 | 19:35  
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Karl-Heinz Töpfer aus Marburg | 28.12.2012 | 19:45  
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Kirsten Steuer aus Pattensen | 28.12.2012 | 19:55  
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Shima Mahi aus Langenhagen | 28.12.2012 | 20:06  
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Silke M. aus Burgwedel | 28.12.2012 | 21:08  
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Marlene Feldmeier aus Ederheim | 28.12.2012 | 21:41  
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Katja Woidtke aus Langenhagen | 28.12.2012 | 23:18  
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Kirsten Steuer aus Pattensen | 28.12.2012 | 23:20  
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Uwe Norra aus Selm | 28.12.2012 | 23:23  
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Katja Woidtke aus Langenhagen | 28.12.2012 | 23:48  
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Stefan Kaiser aus Lehrte | 29.12.2012 | 00:24  
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Uwe Norra aus Selm | 29.12.2012 | 00:27  
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Gaby Floer aus Garbsen | 29.12.2012 | 10:03  
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Kirsten Steuer aus Pattensen | 29.12.2012 | 10:09  
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Stefan Kaiser aus Lehrte | 29.12.2012 | 10:24  
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Gerhard Priester aus Daleiden | 29.12.2012 | 23:08  
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Kirsten Steuer aus Pattensen | 29.12.2012 | 23:34  
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Gerhard Priester aus Daleiden | 30.12.2012 | 09:43  
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Stefan Kaiser aus Lehrte | 30.12.2012 | 12:10  
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Rashia Narih aus Langenhagen | 09.01.2013 | 17:01  
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L. G. aus Wertingen | 09.01.2013 | 17:20  
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Heidrun Preiß aus Bad Arolsen | 09.01.2013 | 20:03  
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Jutta Fennel aus Bad Wildungen | 25.02.2013 | 16:26  
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Kirsten Steuer aus Pattensen | 25.02.2013 | 19:57  
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