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Windräder und Ausgleichsflächen

Die LInde, ein markanter Baum an der Ausgleichsfläche
Pattensen: Feldmark | Windräder und Ausgleichsflächen

Als Ausgleichsfläche war ein kleines Feldgehölz vorgesehen. Doch davon gab es bereits einige in der Nähe. So hat die Firma „windwärts“ und der von ihr beauftragte Landschaftsarchitekt unseren Vorschlag verwirklicht, eine Brachfläche zu gestalten für Vogelarten, die auf diesen Lebensraum angewiesen sind und diesen bei uns kaum finden. Dadurch könnte die Artenvielfalt erhalten und gesteigert werden. Und das gelang auch.

Ím Jahr 2012 haben sich dort 4 Paare des Wiesenpiepers und 2 Paare der Wiesenschafstelze angesiedelt. Zur Zeit des Vogelzuges rasteten hier Rohrammern. Gleich 2 Wachteln balzten in den angrenzenden Getreidefeldern. Das Rebhuhn findet ein abwechslungsreiches Nahrungsangebot. Und der Mäusebussard sucht von der Greifvogelstange aus nach Mäusen.

In jedem Jahr wird ein Drittel der Fläche umgepflügt, damit der Pflanzenwuchs nicht zu dicht und zu hoch wird. Hoffentlich lässt sich diese Arbeit noch lange fortsetzen.

Schade ist es nur, dass diese beiden Flächen immer wieder missbraucht werden. Reiter nutzen sie bedenkenlos und sind scheinbar verdutzt, wenn man sie darauf aufmerksam macht, dass diese Flächen keine Reitwege sind. Und oft genug meint mancher Bürger, hier gleich fuderweise seinen Biomüll ablagern zu können. Es kann auch manchmal Bauschutt sein.
Der Blick vom Schreibtisch in der Verwaltung reicht ja nicht so weit, dass diese Regelverstöße bemerkt würden. Die Natur schluckt vieles, wenn auch nur auf den ersten Blick. Und in den Tümpel in der Wüstung Ippenstedt passt jedes Jahr noch etwas Abfall, wie in vergangenen Jahren. Heute nennt man solche Stellen verborgene Altlasten. Soll das so weitergehen?
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