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Renomierter Puplitzer-Journalistenpreis geht an Leimensnachrichten

Redackschohnsvolllllontärin Dimm Trabsporcht hält den begehrten und zugleich äußerst geschmackvollen Pokal als sichtbares Zeichen des unter großen Mühen erlangten Puplitzer-Preises stolz in Ihren Händen: "Dieser weltberühmte Preis ist mir Ehre und Ansporn zugleich – jetzt heirate ich doch den Chefferedacktör!" (Foto: ® fotolia)
Wie aus dem Pressebulletin der "1. deutschen Schuhrnalistenvereinigung Deutscheland e.V." zu entnehmen ist, hat die völlig von Drogen, wie z.B. dem franz. Rotwein der Marke Schattonöff dü Pappe, unabhängige Jury – bestehend aus 12 internationall bekloppten SchuhrnalistenInnen – einstimmig und mit großer Überlegenheit die Redaktion der Leimensnachrichten aus Baddensen, Hemmingstens und Umgebung zum diesjährigen Sieger im Internationalsten Wettbewerb um die "Krakelige Feder, 2011" erklärt.

Beispielgebend für die großartigen schuhrnalistischeren Leistungen seien Überschriften (in Fachkreisen auch Headlines genannt), wie zum Bleistift: "Schützen essen Wurst", "Heidschnucken werden beobachtet" oder "Mist wird geschrieben", welche offensichtlich unter schwierigsten Umständen, quasi Undercover-investigativ, entstanden seien und doch Eingang in die zahllosen aufsehenerregenden Seiten der Leimensnachrichten gefunden hätten. Preiswürdigste Steigerungen seien auch dort erkennbar, wo unter nur noch schwierigerensten schuhrnalistischsten Bedingungen, z.B. in der auch hier besonders kreaktiven Sporchtberichtbestattung, äußerst kulturell Wertvolles geleistet werde. Als Bleistift mögen die folgenden Überschriften (in Fachkreisen auch Headlines genannt) gelten: "KVS dreht den Spieß um", "W. Ritter glückt ein bitterer Raubzug", "Schliebe vergibt freistehend" , (Herr, vergib Ihnen) und als wirklich Allerletztes "Nettelrose dreht einen Rückstand".

Nach Ansicht der Jury gilt auch der honorigsten Verlagsleitung besondere Anerkennung, welche es offensichtlich nicht nur geschehen lässt, sondern auch besonders fördert, dass solche außergewöhnlichen schuhrnalistischen Glanzwurschtleistungen den wirtschaftlichen Interessen voran, nebenan oder hintan gestellt werden. Ein wahrhaft exemplarisches Musterbeispiel verlegererischster Unterstützung schuhrnalistischen Schuhrnalismusses.

Die auf diese ehrenvollste Weise höchlichst ausgezeichnete Redakschon hat bereits angekündigt, auf diesem dornigen Wege weiter voranstolpern zu wollen – koste es, was es wolle! Der geneigte Leser darf gespannt sein ...
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1 Kommentar
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Amadeus Degen aus Battenberg (Eder) | 09.09.2011 | 21:13  
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