Anzeige

Pastor Jürgen Hannes wurde am Pfingstmontag als Pfarrer der Petri-Kirchengemeinde Rethen (Laatzen) eingeführt.

Auf dem Weg zum feierlichen Einzug in den Gottesdienst: Die Pastoren der Kirchenregion Laatzen und der Superintendent!
 
Ein Pastor muss Orientierung vor Ort haben. (von links) Die Vorsitzende des Kirchenvorstandes, Frau Klaudia Nebot überreicht gemeinsam mit der Diakonin Frau Corinna Bormann Herrn Pastor Jürgen Hannes einen Stadtplan.
Die Petri-Kirche war voll besetzt mit Gemeindegliedern aus Rethen, aus der ganzen Region Laatzen des Kirchenkreises Laatzen-Springe so wie aus Rautenberg und Wendthausen, als Superintendent Detlef Brandes den neuen Pfarrer der Petri-Kirchengemeinde Rethen, Jürgen Hannes, in einem feierlichen und fröhlichen Gottesdienst in sein neues Amt einführte. Die Gemeindepastoren der Region Laatzen einschließlich Pastor, der am kommenden Sonntag, dem 18. Mai in sein neues Pfarramt in der Thomas-Kirche, Laatzen-Mitte eingeführt wird, waren an diesem Regionalgottesdienst beteiligt.

Pastor Jürgen Hannes hatte seine Amtseinführung unter Jesaja 40, 31 gestellt: „Die auf den Herren harren, kriegen neue Kraft, dass sie auffahren mit Flügeln, wie Adler, dass sie laufen und nicht matt werden, dass sie wandeln und nicht müde werden.“
In seiner Einführungsansprache ging Superintendent Brandes darauf ein, dass ein erwartungsvolles Handeln in Vertrauen auf die Kraft Gottes den Horizont erweitert und Perspektiven eröffnet, wie sie ein Adler aus der Höhe seines Fluges erkennen kann. So sah sich Pastor Hannes zwar gezwungen, unter dem Einsparungsdruck in der Personalplanung seine Pfarrstelle in Rautenberg und Wendthausen zu verlassen, findet aber in Rethen eine Stelle mit guten Perspektiven in einer sehr lebendigen Gemeinde und in einer Region, in der die Gemeinden sich in vorbildlicher Weise miteinander den Herausforderungen von Einsparung und Strukturwandel stellen.
Pastor Hannes predigte über die Pfingstpredigt des Petrus und gab seiner Hoffnung Ausdruck, dass er jetzt, in eine neue Stelle berufen, auf die Kraft des heiligen Geistes hoffe, um wieder mit frischem Wind Gemeindeleben mitgestalten zu könne.
Die Vorsitzende des Kirchenvorstandes der Petri-Kirchengemeinde, Frau Klaudia Nebot bedankte sich ausdrücklich bei allen, die geholfen hatten, die viermonatige Vakanzzeit gut zu überstehen. Sie begrüßte dann zunächst Frau Hannes sehr herzlich in der Gemeinde, weil Pastorenfrauen sonst ja immer erst an zweiter Stelle kommen, tatsächlich aber genauso mit an dem Leben in der Gemeinde tragen, wie ihre Ehemänner. Dann überreichte sie Pastor Hannes zur Begrüßung neben einem Korb voller guter Hilfen einen Stadtplan, denn Orientierung muss ein Pastor vor Ort haben.
„Pfingsten ist für eine Amtseinführung aller erste Wahl,“ stellte Pastor Henning Busse aus Grasdorf bei den anschließenden Grußworten in der Kirche fest, der die Petri-Gemeinde als Vakanzvertreter vier Monate begleitet hatte.
Der Bürgermeister der Stadt Laatzen, Herr Thomas Prinz, stellte in seinem Grußwort fest, dass das Pfingstereignis ja Herausforderungen für die Gemeinden formuliere. Auch die zusammenwachsenden Kirchengemeinden in der Stadt Laatzen würden Erwartungen zum Besten der Stadt an die Stadtverwaltung richten. Im Gegenzuge erwartet auch die Stadt eine konstruktive Zusammenarbeit. Denn die Kirchengemeinden wären gemeinsam starke Partner in dem Konzert der Kräfte, die in den Herausforderungen der Zukunft die Perspektiven der Stadt Laatzen gestalteten.
Viele gute Wünsche nahm Pastor Hannes auch noch am Ausgang der Kirche von den Gemeindegliedern persönlich entgegen.
Bei schönstem Sommerwetter nahmen viele die Einladung an, bei Gesprächen und Imbiss im Freien und im Gemeindehaus die Feier ausklingen zu lassen.

Uwe Büttner
Öffentlichkeitsbeauftragter im Kirchenkreis Laatzen-Springe
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.