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Gottesdienste, wie sie unsere Gäste feiern, mit Bewegung, Gesang und Tanz sollten hier bei uns viel häufiger stattfinden.

Pastor Nkya übt vor dem Gottesdienst Afrikanische Lieder mit den Kindern des Chores.
Während des Gottesdienstes am 08.Juni, dem Afrikasonntag der Alexandri-Kirchengemeinde Eldagsen, den unsere Gäste, Superintendent Jeremiah Kamarara, Bilha Moses Kamarara, Pastor Godlisten Sebastian Nkya, Rehama Bartomayo Lema und der zehnjährige Ebenezer Godlisten Nkya aus Tansania durch Gesang und Tanz sehr lebendig gestalteten, gab es bereits die ersten offiziellen Abschieds- und Dankesworte nach beinahe drei Wochen Partnerschaftsbesuch.

Vor dem Gottesdienst hatten die Gäste bereits mit den Chören afrikanische Gesänge geübt. Mit „We are marching in the line of God“ zogen dann alle Chöre und Beteiligten fröhlich rhythmisch ein.
Und so ging es weiter in einem langen Gottesdienst, in dem es auch viele Gruß- und Dankesworte der Gäste für die Hilfe im Kirchenkreis Wotta und für die sehr große Gastfreundschaft hier und der Vertreter des Tansania-Arbeitskreises und des Kirchenkreises für die Lebendigkeit und die Hoffnung gab, die unsere Gäste aus ihrer afrikanischen Heimat mitgebracht hatten. Superintendent Kamarara hielt die Predigt auf Kisuaheli und sprach davon, dass christliches Leben nicht darin bestünde, einfach vor sich hin zu leben, sondern bewusst und hoffnungsvoll auf die Gnade Gottes, die Gott uns durch Christus schenken will, vertrauend das eigene Leben zu gestalten.
In seinem Grußwort machte Pastor Nkya darauf aufmerksam, dass es eigentlich ein Wunder sei, wenn zwei Kirchenkreise über so große Entfernung zusammen gehörten, die Menschen aufeinander hörten und voneinander wissen wollten. Das alles geschieht nur durch den gemeinsamen Glauben. Und da die Gemeinschaft im Glauben für Christen im Abendmahl sichtbar wird, übergab er Pastor Schoppe zum Zeichen dieser Gemeinschaft einen Abendmahlskelch aus Ebenholz.
Frau Martina Soßdorf, Vorsitzende des Kirchenkreistages, überbrachte die Grüße des Kirchenkreises und sagte zu, dass die Partnerschaft zwischen den Kirchenkreisen lebendig erhalten werden soll. Sie würde die Einladung zu einem Gegenbesuch auch gerne annehmen.
Und für die vorbildliche Hilfe für die Menschen in Wotta durch die Schülerstipendien sollte weiter um Spender geworben werden.
Ganz besonders herzlich wurde von den Gästen und von den Vertretern des Kirchenkreises dem Tansania-Arbeitskreis und den Übersetzern gedankt, die gerne und fröhlich die nicht ganz kleine Aufgabe auf sich genommen hatten, viel Zeit und Kraft in die Organisation dieses ganzen Besuches mit aller Vorbereitung und dann in die täglichen Begleitung der Gäste zu investieren.
Nach dem Gottesdienst nahmen viele die Gelegenheit wahr, den Afrikatag bei beinahe afrikanischem Wetter unter dem Klang von Trommeln auf dem Marktplatz von Eldagsen mit Kaffee und Kuchen, Bratwurst und an einem Stand der Gäste, die Massai-Schmuck und Kunsthandwerk aus Tansania anboten, ausklingen zu lassen.

Uwe Büttner
Öffentlichkeitsbeauftragter im Kirchenkreis Laatzen-Springe
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