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Ferienfreizeit in Sinabelkirchen

Der Badesee in der Siniwelt
 
Pizzaessen vor den Zelten

30 Jugendliche und Betreuer aus den Jugendfeuerwehren Schulenburg/Leine, Koldingen-Reden und Jeinsen verbrachten tolle Tage in Sinabelkirchen in der Steiermark.

Vom 2. bis zum 10. August 2019 waren die Teilnehmer zu Gast bei der Partnerfeuerwehr der Jugendfeuerwehr Schulenburg. Die Anreise fand mit einem Reisebus über Nacht statt. Am nächsten Morgen konnten wir dann Quartier beziehen. Wir zelteten auf dem Gelände der Siniwelt, dem Freibad der österreichischen Gemeinde. Sommerliche Temperaturen erwarteten uns und das Naturschwimmbad bot uns schnelle Abkühlung. 
In der nun kommenden Woche erwartete uns ein interessantes Programm. Gleich am Sonntag nahmen wir in der Nachbargemeinde Untergroßau an einer Jubiläumsveranstaltung der Freiwilligen Feuerwehr statt. Nach dem Festgottesdienst erwarteten uns deftige Speisen und zünftige Musik.
Das Schokoladentheater von Zotter stellte uns vor ganz andere Herausforderungen. Über 300 Schokoladensorten, dazu Kakao von der Bohne bis zur Rohschokolade warteten darauf, von uns probiert zu werden. Wer glaubt, dass Trauben-Nuss schon eine gewagte Mischung ist, konnte dann seinen Mut testen bei Sorten wie Chilli-Birds-Eye (sehr scharf) und Rosa Kokos mit Fischgummi (ja, die Schokolade schmeckt tatsächlich nach Fisch). Dabei konnten wir auch einen Blick in die Arbeit in der Schokoladenmanufaktur werfen. Nachdem der Schokoladenhunger gestillt war, besuchten wir noch den angeschlossenen essbaren Tiergarten.

Am folgenden Tag ging es in die steirische Landeshauptstadt Graz. Die Berufsfeuerwehr der mit 280.000 Einwohnern zweitgrößten Stadt Österreichs war unser Ziel. Hier besuchten wir die größte der drei Wachen der Stadt. Die Feuerwehrausbildung in Österreich und Deutschland ist fast identisch, konnten wir dort hören. Regelmäßig kommen Feuerwehrleute aus Deutschland nach Graz zur Aus- und Weiterbildung. Österreichische Feuerwehrleute lernen dann im Gegenzug in Deutschland. Wir durften uns hier alle Fahrzeuge und die gesamte Wache anschauen und erklären lassen. Besonders interessant war ein Großtanklöschfahrzeug mit 10000 Litern Wasser und eine Drehleiter, die seitwärts fahren und auf der Stelle drehen kann. 
Im Haus konnten wir dann hören, dass es manchmal kreative Ideen gibt, Dinge der Verwaltung zu verkaufen. Eine durch Spenden finanzierte Sauna durfte nicht gebaut werden. Aber als Wärmegewöhnungskabine war das kein Problem und wurde sogar vom Land bezuschusst. 
Abends grillten wir dann zünftig mit unseren steirischen Kameraden.

Eine der größten Thermen Europas in Loipersdorf war am nächsten Tag unser Ziel. In den zahlreichen Becken, beim Rutschen, auf den Sprungmöglichkeiten und im Wellenbad verbrachten wir eine schöne Zeit.
Dass nicht immer die Sonne scheinen kann, mussten wir am vorletzten Tag unserer Fahrt erfahren. Immer wieder gab es Schauer über dem Freibadgelände. Aber wir hatten jede Menge Spiele mit und die Trockenzeiten wurden dann zu Badezeit im Badesee.
Abends ging es dann in einen Buschenschank. Hier kommt das Essen direkt vom Hof und die leeren Bretter und Teller am Ende zeugten davon, dass es allen super geschmeckt hat.

Am letzten Tag hieß es dann Abschied nehmen.
Wir besuchten das Rüsthaus der Feuerwehr Sinabelkirchen und konnten uns die Fahrzeuge anschauen. Einige Betreuer trafen im Gemeindehaus den Bürgermeister von Sinabelkirchen Emanuel Pfeifer. Wir bedankten uns bei ihm herzlich für die tolle Aufnahme und die schöne Zeit in Österreich. Zum Abschied schenkte er uns noch einen steirischen Apfelbaum.
Auch an den Zelten nahmen wir Abschied von den Kameraden aus Sinabelkirchen. 
Nachdem alles im Bus verstaut war, ging es dann auf die Heimreise. 

Ein großer Dank geht an die Feuerwehr und die Gemeinde Sinabelkirchen, alle Betreuer und alle Teilnehmer der Fahrt. Und ein besonderer Dank geht an unseren Busfahrer Michael. Wir hatten eine tolle Fahrt 



 
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1 Kommentar
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Karl-Heinz Mücke aus Pattensen | 13.08.2019 | 10:07  
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