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Erneut miese Telefonabzocke im Namen der Verbraucherzentrale

Osterode am Harz: VBZ OHA | Erneut miese Telefonabzocke im Namen der Verbraucherzentrale
Unerlaubte Telefonwerbung mit dreisten Methoden
Erneut miese Telefonabzocke im Namen der Verbraucherzentrale
Unerlaubte Telefonwerbung mit dreisten Methoden

Osterode, 28.01.2013 (ein/kip) Die Verbraucherzentrale Osterode teilt mit: Wiederholt geben sich unseriöse Anrufer unter anderemals Mitarbeiter der Verbraucherzentrale aus und schaden Verbrauchern mit
folgender Masche: Sie erwecken zunächst den Eindruck, dem Verbraucher helfen
zu wollen. Stattdessen werden ihm Verträge untergejubelt oder er wird per
Nachnahme abkassiert.
"Verbraucher werden bewusst getäuscht mit falschen Vorstellungen über den
Vertragspartner und eine vermeintliche Dienstleistung. Gegen die ungewollten
Verträge muss dann der Verbraucher aktiv vorgehen", sagt Ilsemarie Luttmann,
Leiterin der Verbraucherzentrale Osterode. Die Verbraucherzentralen fordern
daher weiterhin, dass ein Vertrag, der im Rahmen eines unerlaubten
Telefonanrufs abgeschlossen wurde, nur dann wirksam wird, wenn Verbraucher
diesen in Textform bestätigt haben. Dazu zwei Beispiele:

Im ersten Fall wurde eine Verbraucherin aus Oldenburg getäuscht. Ein
vermeintlicher Mitarbeiter ihrer Hausbank teilte ihr mit, dass 89 Euro von
ihrem Konto abgebucht worden seien. Über den unberechtigten Einzug werde man
die Verbraucherzentrale informieren, die sich dann umgehend telefonisch mit
ihr in Verbindung setzen werde. Der angebliche Mitarbeiter der
Verbraucherzentrale bot ihr dann an, sie künftig vor unerwünschten Anrufen
schützen zu lassen. Dazu bräuchte sie nur ein Zeitungsabo abschließen und
eine Sperre einrichten. Mit der Sperr-Nummer 7015840 sei sie dann vor
unberechtigten Abbuchungen sicher. Da die mitgeteilte Anschrift und sogar
die Bankdaten stimmten, willigte sie in diese "Schutzmaßnahme" ein.

Im zweiten Fall wurde eine ältere Dame aus Ronnenberg bei Hannover
angerufen. Hier gab sich die Anruferin als Mitarbeiterin der
Verbraucherzentrale Hamburg aus. Angeblich käme demnächst ein
Gerichtsvollzieher vom Amtsgericht Hamburg mit einer Inkassoforderung von
850 Euro. Um die vermeintlichen Schulden zu begleichen, erhalte sie in den
nächsten Tagen Unterlagen per Nachnahme in Höhe von 149 Euro.

Rat der Verbraucherberatung Osterode: Solchen Anrufen misstrauen, keine
persönlichen Daten mitteilen und keine Nachnahmesendungen annehmen. Die
Verbraucherzentrale ruft unaufgefordert niemanden an!

Gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und
Verkehr im Rahmen des Projektes "Unlauterer Wettbewerb".
Osterode, 28.01.2013 (ein/kip) Die Verbraucherzentrale Osterode teilt mit: Wiederholt geben sich unseriöse Anrufer unter anderemals Mitarbeiter der Verbraucherzentrale aus und schaden Verbrauchern mit
folgender Masche: Sie erwecken zunächst den Eindruck, dem Verbraucher helfen
zu wollen. Stattdessen werden ihm Verträge untergejubelt oder er wird per
Nachnahme abkassiert.
"Verbraucher werden bewusst getäuscht mit falschen Vorstellungen über den
Vertragspartner und eine vermeintliche Dienstleistung. Gegen die ungewollten
Verträge muss dann der Verbraucher aktiv vorgehen", sagt Ilsemarie Luttmann,
Leiterin der Verbraucherzentrale Osterode. Die Verbraucherzentralen fordern
daher weiterhin, dass ein Vertrag, der im Rahmen eines unerlaubten
Telefonanrufs abgeschlossen wurde, nur dann wirksam wird, wenn Verbraucher
diesen in Textform bestätigt haben. Dazu zwei Beispiele:

Im ersten Fall wurde eine Verbraucherin aus Oldenburg getäuscht. Ein
vermeintlicher Mitarbeiter ihrer Hausbank teilte ihr mit, dass 89 Euro von
ihrem Konto abgebucht worden seien. Über den unberechtigten Einzug werde man
die Verbraucherzentrale informieren, die sich dann umgehend telefonisch mit
ihr in Verbindung setzen werde. Der angebliche Mitarbeiter der
Verbraucherzentrale bot ihr dann an, sie künftig vor unerwünschten Anrufen
schützen zu lassen. Dazu bräuchte sie nur ein Zeitungsabo abschließen und
eine Sperre einrichten. Mit der Sperr-Nummer 7015840 sei sie dann vor
unberechtigten Abbuchungen sicher. Da die mitgeteilte Anschrift und sogar
die Bankdaten stimmten, willigte sie in diese "Schutzmaßnahme" ein.

Im zweiten Fall wurde eine ältere Dame aus Ronnenberg bei Hannover
angerufen. Hier gab sich die Anruferin als Mitarbeiterin der
Verbraucherzentrale Hamburg aus. Angeblich käme demnächst ein
Gerichtsvollzieher vom Amtsgericht Hamburg mit einer Inkassoforderung von
850 Euro. Um die vermeintlichen Schulden zu begleichen, erhalte sie in den
nächsten Tagen Unterlagen per Nachnahme in Höhe von 149 Euro.

Rat der Verbraucherberatung Osterode: Solchen Anrufen misstrauen, keine
persönlichen Daten mitteilen und keine Nachnahmesendungen annehmen. Die
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