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Die hellblaue Tür, ein Katzenkrimi Teil 2

63073 Offenbach - Bieber: Waltraud Meckel | Damit ich jederzeit ins Haus kann, hat sie mir sogar eine sogenannte Katzenklappe einbauen lassen. Sie sagte zu mir, das sei wie ein Hausschlüssel, so kann ich bei Tag und Nacht jederzeit in das Haus. Mein Frauchen vertraut mir voll und ganz.
So und nun wieder zu diesen Gesellen. Mikesch schleicht sich durch die Klappe ins Haus. Frauchen hat auf dem Nachttisch eine von diesen modernen Lampen stehen, wenn man sie antippt, geht das Licht an. Mikesch hört, wie die hintere Tür nachgibt und die schwarzen Gesellen ins Haus kommen. Einer sagt: „ Der Tresor ist sicher im Schlafzimmer, August unser Fachmann soll sich seiner annehmen, ich schaue derweil im Wohnzimmer nach und Emil schiebt Wache“. Der dicke Willi schiebt sich durch die Katzenklappe was nicht ganz so geräuschlos vor sich geht und Emil ruft leise: „ Da ist jemand!“ Leo ruft leise aus dem Wohnzimmer: „ Wenn du Gespenster siehst, nehmen wir dich nicht mehr mit. Das Haus ist leer. Ich weiß es 1000%tig!“
Als August das Bild von der Wand hängt um an den Tresor zu kom-men, Macht Mikesch das Licht an.
Dann geht alles blitzschnell. August lässt das Bild fallen und ruft; „ Weg Hier! Sie sind doch zuhause! Verflixt und zugenäht!“
Der dicke Willi wirft sich mit aller Kraft auf den Alarmknopf. Zu gleicher Zeit geht eine Sirene los und alle Lichter im Haus gehen an. Die Gangster wollen durch die Hintertür flüchten, doch mehr aus Angst und Versehen hat Lilli die Tür zugeschlagen Und der Riegel von oben löste sich und die Bösen sitzen in der Falle. Sie stürzen zur vorderen Haustür. Doch das Schloss ist stabil und gibt nicht nach. Die Panik nutzte der dicke Willi aus und fegt zwischen ihren Beinen hin und her, sodass sie übereinander purzeln. Die Polizei brauchte nur noch die Handschellen zu zücken, die Katzen hatten ganze Arbeit geleistet. Da Katzen an und für sich keinen Umtrieb mögen, verschwanden sie ge-nau so still und leise wieder wie sie gekommen waren. Und als der Mond durch eine dünne Wolke schaute welche gerade vor seiner Nase vorüberzog, war keine Katze mehr zu sehen. Der ganze Spuk war vorüber.
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3 Kommentare
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Fred Hampel aus Fronhausen | 25.12.2012 | 09:55  
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Waltraud Meckel aus Offenbach | 25.12.2012 | 10:25  
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Fred Hampel aus Fronhausen | 25.12.2012 | 10:50  
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