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Lese- und Erzählkarawane beim Stadtteilfest Nordend im orientalischen Zelt

Unter dem Zeltdach der Lese- & Erzählkarawane: Am Abend traf sich die junge Szene und wurde kreativ. Mit Luftballons und Kuskus wurde eine neue Rassel erfunden.
Die Lese- & Erzählkarawane von Lecture_Offenbach e.V. wurde beim Stadtteilfest Nordend direkt vor dem logistischen Headquarter in der Bernardstraße platziert. So lauschten die sensiblen Ohren von Lesekamel Soraya dem Geschehen auf dem Goetheplatz. Dort war eine ganze Karawanserei aufgeschlagen: Im bunten Treiben rund um die dort installierte Bühne präsentierten sich Wirtschaftsjunioren, Weinstube, Praeludium und die Johannesgemeinde vor Ort den Stadtteil-Bewohnern.

Unter dem Zeltdach der Lese- & Erzählkarawane liessen sich kleine Festbesucher in Grüppchen auf den gestreiften Berberkissen nieder und schmökerten gemeinsam. Offenbacher Freunde und Interessierte der Initiative für Leseförderung trafen sich hier zum Austausch. Mancher Besuch reiste auch aus Heusenstamm, Frankfurt und Mühlheim an und verweilte im Gespräch. Es kamen u.a. Mehmed Ergün mit Familie, Matthias Schulze-Böing, Reante Plank, Gerd Milkereit und Nadine Stockmann. Mehmed Ergün, Imam der Mevlana Moschee, hatte Lecture_Offenbach e.V. das orientalische Zelt der Gemeinde geliehen.

Ein Bewohner der Bernardstraße, Flüchtling aus Afghanistan, besuchte die Lese- & Erzählkarawane zusammen mit seinem Sohn und den Worten: "Seit in meiner Heimat Krieg herrscht leben dort keine Kamele mehr. Sie sind in einer langen Karawane geflohen." Später gab er Soraya und der Lese- & Erzählkarawane kostbare orientalische Schuhe mit auf die Reise. Während des abendlichen Rock- und Pop-Konzertes traf sich die junge Szene im Lesezelt und wurde kreativ: Unter dem Zeltdach der Karawane wurden Luftballons mit Kuskus gefüllt, aufgeblasen und zu Rasseln umfunktioniert.

Für die Lese- & Erzählkarawane ehrenamtlich engagiert vor Ort war der Fotograf Klaus Schrinner.
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