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Monatstreffen der DFG-VK Nordschwaben am Dienstag 21.1.2020 in Oettingen, 20:00

Nächster Termin: 17.03.2020 20:00 Uhr

Wo? Hotel Goldene Gans, Königsstraße 5, 86732 Oettingen in Bayern DEauf Karte anzeigen
Oettingen in Bayern: Hotel Goldene Gans |

Es geht diesmal um die Planung unserer Aktionen für 2020, zunächst der Demonstration anlässlich des Besuchs von Annegret Kampf-Knarrenbauer am Freitag, 24. 1., 12.30 Uhr in Nördlingen, sowie weitere Protestaktionen gegen „Defender 2020“. Ausserdem ein Bericht vom Landesausschuss vom 18. 1. und vom BÜNDNIS FÜR FRIEDEN im Ostalbkreis.

Die „Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen“ (DFG-VK) fordert eine Absage des für Anfang 2020 geplanten NATO-Großmanövers . Bis zu 37.000 Soldat*innen sollen dabei einen Marsch durch Westeuropa bis an die östliche Grenze des Gebietes der NATO-Mitgliedsstaaten üben. Das größte Militärmanöver des westlichen Militärbündnisses seit dem Kalten Krieg heizt einen Konflikt mit Russland weiter an. Die DFG-VK fordert, dass die gegenseitige Bedrohung dreißig Jahre nach dem Kalten Krieg endlich ein Ende haben muss.

„Die Bundesregierung muss in der NATO einen Abbruch der Manöverplanung fordern und sich der Übung entziehen“, so Torsten Schleip, Sprecher der DFG-VK, deutlich. Ohne deutsche Beteiligung würde das Manöver nicht stattfinden können, denn neben Häfen in Norddeutschland sollen Kasernen in Ulm, Burg (bei Magdeburg, Sachsen-Anhalt) und Garlstedt (zwischen Bremen und Bremerhaven) in die Übung eingebunden werden. Deutschland ist dabei das zentrale Durchmarschgebiet in Richtung Osten. „Es wird in der Zeit voraussichtlich große Militärkonvois per Bahn und auf den Straßen geben“, erklärt Schleip und warnt vor den Gefahren solcher Großübungen: „Im Jahr 1983 führte das NATO-Manöver ,Able Archer‘ fast zu einem Atomkrieg, auch durch ,Defender 2020‘ steigt die Gefahr eines Krieges, ein falscher Knopfdruck genügt.“ Gemeinsam mit anderen Friedensorganisationen plant die DFG-VK daher Aktionen gegen die militärische Großübung. „Wenn wir das Manöver vorab nicht politisch stoppen können, werden wir aktiv versuchen die Abläufe zu stören“, erklärt Schleip weiter.
Ausserdem haben hoffentlich einige die Konzepte zur Kampagne „Sicherheit neu denken“ gelesen, die die DFG-VK im Bündnis mit vielen anderen Gruppen im nächsten jahr durchführen möchte. Auch darüber wollen wir diskutieren. Jeder ist willkommen.
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