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Der Nahe ganz nahe II. – Landschaftspark und Klosterruine auf dem Disibodenberg

Naheblick vom Heimbergturm
 
Übersichtskarte mit Anfahrt
Odernheim am Glan: Klosterruine Disibodenberg | Ausschlaggebend für diese Tour war mal wieder die Kombination aus Kultur und Natur. Beides ist wohl das ganze Jahr ein lohnenswertes Ausflugsziel zum Träumen und zum meditieren.

Das Kloster Disibodenberg blickt auf eine lange Geschichte zurück. Als Gründer des klösterlichen Lebens gilt der irisch-schottische Wandermönch Disibod, der um 640 die erste Siedlung an diesem symbolhaften Ort aufbaute. Augustiner Chorherren bauten hier um das Jahr 1000 ein kleines Stift. Um 1100 kamen Benediktiner und betreuten den Bau einer großen Klosteranlage, die im 14. Jahrhundert von Zisterziensern verändert und erweitert wurde. Obgleich die Anlage im 18. Jahrhundert als Steinbruch für die Orte Odernheim und Staudernheim diente, ist immer noch Beachtliches zu entdecken. Innerhalb einer romantischen Parkanlage von 1840 eröffnet sich dem Besucher eine Ruine in mystischer Stimmung.

Der Ruinenbereich wurde 1989 von den jetzigen Eigentümern einer eigens gegründeten Stiftung, übertragen.
Beides liegt im Kreis Bad Kreuznach an der Mündung der Glan in die Nahe bei Odernheim. Der Bereich des ehemaligen Klosters ist jetzt ein kleiner Park. Vor rd. 150 Jahren pflanzte der damalige Eigentümer zwischen den Ruinen Bäume und Sträucher an, die heute den Berg beherrschen. Dieser Park (ab 1841 in der Ruine nach dem Vorbild englischer Landschaftsgärten angelegt) ist eine Oase der Stille und des Gedenkens, die Klosterruinen erinnern an die Bedeutung des Ortes in vergangenen Zeiten. Auf einem ausgeschilderten Weg werden die verbliebenen Reste der Bauwerke auf Tafeln erläutert.
Quellen: http://www.kult-tour-ruedesheim.de/info-id=41.htm und http://www.disibodenberg.de
Zur Anreise(Bild 2)
In der Nähe des Weingutes von Racknitz befindet sich ein kleiner Parkplatz. Hier ist der Zugang zu einem kleinen Museum und die Pforte zur Klosterruine.

Hier kann man den ‚Weg der Stille’ gehen,

einen Meditationsweg mit Tafeln, auf denen Psalmen und Gedanken der Hildegard von Bingen wiedergegeben sind. Man betritt mit dem Disibodenberg einen Ort, an den Hildegard 1122 mit acht Jahren kam (nach Angabe der Mönche Gottfried und Theoderich, die ihre Vita verfasst haben) und an dem sie 1141 mit der Aufzeichnung ihrer Visionen begann.
Quelle: http://www.jakobus-wege.de/html/nahe.html

Für mich gab es noch einen weiteren Grund für den Besuch,
zwei bemerkenswerte Bäume.
Bei der Ruine der großen Abteikirche, streckt sich aus dessen Mitte eine große

dreistämmige Eiche gen Himmel - als Symbol der Dreieinigkeit

Auf dem Meditationsweg am südlichen Waldrand stößt man dann noch auf eine Stieleiche (Quercus robur), deren Höhe und Umfang noch nicht erfasst sind (leider hatte ich zu dieser Zeit noch kein Bandmaß im Rucksack, Manfred). https://www.monumentaltrees.com/de/deu/rheinlandpf...
Auch von hier hat man einen herrlichen Blick auf Oderheim und die Glan.
Wer noch zwei bis vier Stunden Zeit hat sollte auch unbedingt das bei Bad Sobernheim gelegene Rheinland-pfälzische Freilichtmuseum besuchen. Ein zwei Kilometer langer Rundweg führt an allen Museumsgebäuden vorbei.
Und als letzte Dreingabe dann von Schloßböckelheim noch auf dem fünf km langen reizvollen Rundweg vom Heimbergturm den "Naheblick" genießen?
https://www.myheimat.de/schlossboeckelheim/freizei...
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