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Helfer für die Traumkirche

Der EKHN-Hessentagsbeauftragte Wolfgang Weinrich und Yvonne Dettmar zeigen das Logo der Traumkirche.
 
Hübsch dekorierte Tische erwarteten die Besucher.
Oberursel (Taunus): Christuskirche | Direkt am Urselbach liegt die Oberurseler Christuskirche, welche sich zum Hessentag 2011 in eine Traumkirche verwandeln soll. Am 8. November 2010 erläuterte der EKHN-Hessentagsbeauftragte Wolfgang Weinrich, was die Besucher und Helfer in einer Hessentagskirche erwarten wird.

Einstimmung auf den Hessentag
Nach der Begrüßung durch Pfarrer Reiner Göpfert präsentierte Samantha Ruppel einige grundlegenden Informationen rund um den Hessentag und zeigte Bilder von vorangegangenen Themenkirchen. Außerdem bekamen die Besucher einen achtminütigen Film von Oberursel gezeigt, in welchem untermalt von Musik die verschiedenen Seiten der zukünftigen Hessentagsstadt gezeigt werden und man auch mehrfach das Hessentagspaar in ziviler Kleidung sehen kann.

Vorstellung der Traumkirche
Über die Gestaltung der Traumkirche informierte Wolfgang Weinrich, der für die evangelische Kirche von Hessen und Nassau schon acht Hessentage gestaltet hatte. Die Idee von einer Traumkirche kam direkt aus der eigenen Kirchengemeinde, nämlich von Yvonne Dettmar. Bei den Entwürfen soll sowohl berücksichtigt werden, dass die Christuskirche ein Jugendstilgebäude ist, als auch die vier Elemente in Erscheinung treten, etwa durch Feuer vor der Kirche.
Der Innenraum soll durch Tücher in zwei Ebenen geteilt werden, wobei die zweite Ebene auf Höhe der Empore ist. Ein weicher Bodenbelag soll dort für das Gefühl sorgen, auf Wolken zu gehen, während an der Decke ein Traumsternenhimmel zu sehen sein wird, der durch weitere Lichtinstallationen ergänzt wird. Bei der Orgel soll eine Lounge zum Entspannen einladen. Die Fenster werden durch Tücher abgehängt werden.
Im Eingangsbereich soll Wasser als eines der vier Elemente seinen Platz finden, während der Altarbereich grün gestaltet wird. Pflanzen tragen zur Begrünung bei.
Skizzen konnte Wolfgang Weinrich aber noch nicht präsentieren, da viele Teile des Konzepts noch nicht abgesprochen seien und damit noch nicht fest liegt, welche Ideen umgesetzt werden. Die nächste Planungsrunde ist im Dezember geplant.
Für Veranstaltungen werden durch die Installation nur etwa 350 Plätze zur Verfügung stehen.
Schon geplant sind ein Gospeltag am 15. Juni und ein Feuerspektakel am 18. Juni um 23 Uhr.

Kirche auf dem Hessentag
Wolfang Weinrich erzählte auf sehr lockere Art Wissenswertes über die Kirche auf dem Hessentag und beantwortete die Fragen verschiedener Besucher.
So berichtete er von der Skepsis der Langenselbolder wegen der großen Besucherzahlen in der gerade renovierten Kirche. Oder von Problemen wie etwa bei der Wasserkirche, wo die Helfer am ersten Tage bei einer schon vollen Veranstaltung zwei Reporter nicht hereingelassen haben sollen, die sich dann entsprechend mit einem passenden Zeitungsartikel bedankten.
Zu beachten ist auch, dass die Themeninstallation nur für die Zeit des Hessentags und nicht von Dauer ist. So ist es schon vorgekommen, dass jemand nach dem Hessentag noch in Butzbach die Rosenkirche gesucht habe - die es dann nicht mehr gab. Beim Abbau in Langenselbold ist es außerdem zu einem Unglück gekommen: Eine Glasskulptur in Form eines Engels ist abgestürzt und war hinüber - damit war jedem klar, dass der Hessentag vorbei sei.
Die evangelische Kirche wird etwa 150000€ bis 160000€ auf dem Hessentag ausgeben, was etwa einem Euro pro Besucher entspricht. Zum Programm gehören auch einige Veranstaltungen, bei denen zur Kostendeckung Eintritt erhoben wird - Gewinne lassen sich aber wegen der geringen Anzahl von Plätzen nicht erzielen.
Bis auf ein Ursula-Musical werden alle Veranstaltungen in der Traumkirche stattfinden. Die Einbindung anderer Kirchen als Veranstaltungsorte ergibt keinen Sinn, da sich nur wenige Hessentagsbesucher abseits der Hessentagsstraße bewegen.
Lob gab es übrigens für die Wasserkirche, die ihren Mitarbeitern einen schönen Pausenraum mit leckerem Buffet und einen Rückzugsraum angeboten hat.

Viele Interessenten
Am Anfang hatte sich die Kirchengemeinde nur auf eine relativ kleine Zahl von Besuchern eingestellt und Tische im vorderen Teil des Gemeinderaums zusammengeschoben. Es kamen dann aber doch noch über 50 Besucher, so dass dann doch der ganze Raum für die Veranstaltung genutzt werden musste. Auch die Pfarrer Ralf Fettback, Klaus Hartmann und Cornelia Synek der anderen Gemeinden waren gekommen, wobei Dr. Dorette Seibert wegen Krankheit nicht kommen konnte.
Für die, die nicht erfreut sind über den Hessentag, hatte Wolfgang Weinrich übrigens ein einfaches Rezept: "Das Beste, was man gegen den Hessentag tun kann, ist mitmachen!"

Links
Christuskirche
Artikel zur Wasserkirche
Hessentagsfilm
http://www.traumkirche.de
http://www.wasserkirche.de
http://www.lichterkirche.de
http://meine-lebensart.de
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