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Ergebnis der Umfrage zur Kinderbetreuung

Im Dezember und Januar befragten Mitglieder der SPD und der Jusos Bürgerinnen und Bürger nach ihrer Meinung zur Kinderbetreuung in Obertshausen.
63 Personen waren bereit die Fragen zu beantworten. Sieben Fragebogen waren nicht verwertbar, drei Personen kamen nicht aus Obertshausen. Bei der Befragung bestand die Möglichkeit, sich allgemein zur Kinderbetreuung zu äußern. 73 % der Befragten machten davon Gebrauch.
78 % der Befragten bezeichneten das Angebot für die Kinderbetreuung als gut bis ausreichend, 22 %, also ein Fünftel, waren mit dem Angebot für die Kinderbetreuung unzufrieden. Deutlich wurde, dass die Kritik in den meisten Fällen nicht die Qualität der Einrichtungen betraf. Von den Personen die Kritik übten, bemängelten 41 % dass es zu wenig Betreuungsplätze für Kinder unter drei gebe, circa 30 % klagten darüber, dass die Öffnungszeiten zu kurz, unflexibel seien. Vereinzelt wurde über die Qualität der Mahlzeiten geklagt.
Bei der Befragung stellte sich heraus, dass die meisten Personen ihre Informationen aus dem persönlichen Umfeld erhielten oder sich selber in den Einrichtungen informierten. Nur wenige haben sich an die Stadtverwaltung gewandt und fühlten sich dort nicht ausreichend beraten.
Julia Koerlin, Sprecherin des Arbeitskreises Soziales stellt fest, dass diese Umfrage, auch wenn sie nicht repräsentativ ist, bestätigt, dass das Angebot für die Betreuung der Kinder in Obertshausen so bald wie möglich vergrößert und angepasst werden muss. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist ein so genannter weicher Standortfaktor. Die Entscheidung von jungen Familien, sich in einer Stadt anzusiedeln wird eben davon beeinflusst.
Die Vorsitzenden der Jusos Anja Persichilli und Manuel Friedrich halten es daher für dringend erforderlich, dass weitere Betreuungsplätze für Kinder unter drei Jahren geschaffen werden. Es ist an der Zeit, das Angebot den heutigen Bedingungen der Berufswelt anzupassen. Dies bedeutet, dass neben der Platzerhöhung auch die Betreuungszeiten erweitert werden müssen und dass eine flexible Nutzung ermöglicht werden muss.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 13.03.2011 | 22:25  
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