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Wahlkampfauftakt der FDP Oberhaching

Ehrengäste & Gastgeber beim Neujahrsempfang der FDP Oberhaching, v.l.n.r. Axel Schmidt, Vorsitzender der FDP Oberbayern, Martin Hagen, Fraktionsvorsitzender der FDP im bayrischen Landtag und Stefan Westermayer, Ortsvorsitzender der FDP Oberhaching
Oberhaching: Wagnerhaus | 11.02.2019, Oberhaching. In Oberhaching geht der Blick nach vorne.

Unter dem Motto „Eine neue Generation Oberhaching“ stand der Neujahrsempfang des Ortsverbandes der Freien Demokraten (FDP) am vergangenen Sonntag.

Unter den etwa 40 Gästen waren nicht nur das Fraktionsvorsitzende der FDP im bayrischen Landtag, Martin Hagen sowie der Kreisvorsitzende der FDP München-Land, Michael Ritz aus Grünwald, sondern auch zahlreiche liberale Gäste aus Oberhachinger Unternehmen und Vereinen zum Weißwurstfrühstück gekommen. Einen kurzen Weg hatten der Bezirksvorsitzende der FDP, Axel Schmidt und Ludwig Huber, der Kreisvorsitzender der Jungen Liberalen, beide Mitglieder der FDP in Oberhaching.

Im sonnendurchfluteten Raum des historischen Wagnerhauses am Hubertusplatz begrüßte der Ortsvorsitzende Stefan Westermayer seine Gäste und kündigte ob der so positiven Resonanz gleich den Neujahrsempfang 2020 an, „der dann ja schon als traditionell zu bezeichnen ist“, so Westermayer.

In seiner Rede verhehlte Westermayer nicht, dass trotz der anstehenden Europawahl, der Blick seines Ortsverbandes schon klar auf die Kommunalwahl 2020 gerichtet ist. Nachdem die FDP in Oberhaching aufgrund des Umzugs des damaligen Vorsitzenden und Gemeinderats, Jörg Heidloff, zur Wahl in 2014 gar nicht angetreten war, ist das Ziel für Westermayer klar: „Wenigstens mit zwei Vertretern, wenn es gut läuft sogar mit drei in den Gemeinderat einzuziehen“.

Die Voraussetzungen dazu hat die Partei geschaffen. In den letzten vier Jahren ist die Mitgliederzahl auf 17 gestiegen, wie sein Stellvertreter Jörg Morio erläutert, „das Interesse an liberaler Politik ist in Oberhaching sehr groß, knapp 17% bei der Bundestagswahl und 9,1% bei der Landtagswahl lassen uns zuversichtlich auf die Gemeinderatswahl 2020 blicken“.

Konkrete Vorstellungen der neuen Generation Oberhaching hat Westermayer auch gleich im Gepäck. Der Inhaber einer Internetagentur spricht von „frischem Denken“ und „einem Sinn für Realität“, insbesondere wenn es um einen traditionellen Bereich der FDP geht, der Wirtschaft. Für die Digitalisierung der Gemeinde sieht er großes Potential und meint damit nicht „WLAN für alle“, vielmehr geht es um die Wettbewerbsfähigkeit der Oberhachinger Unternehmen. Und er geht in seiner Rede sogar noch weiter, er sieht darin ein Beitrag zur Lösung der Verkehrsprobleme in München und München-Land. „Schnelles & bezahlbares Internet für Videokonferenzen und viele anderen sinnvolle Neuerungen der modernen Arbeitswelt, würde mehr Menschen die Möglichkeit geben von zu Hause zu arbeiten, und wenn es nur ein bis zweimal die Woche ist“.

Vor dem Hintergrund der prognostizierten Entwicklung von zusätzlichen 30.000 Einwohnern im Landkreis betont Westermayer dass Oberhaching auch beim Thema Ortsentwicklung eine realistische Politik braucht. „Auch wenn in Oberhaching schon vieles gut ist und der Charakter bewahrt bleiben muss, sollte man nicht das Feindbild Stadt beschwören, sondern überlegen was man sinnvoll übernehmen kann, Lebensgefühl zum Beispiel“, so Westermayer

Martin Hagen, den Westermayer als den „bayrischen Christian Lindner“ zitiert, setzt als Hauptredner im Anschluss die Oberhachinger Vision in den Kontext der Politik auf Landesebene. Wirtschaftsförderung, Breitbandausbau und Senkung der Unternehmenssteuern stehen auf seiner Liste der Wünsche fürs neue Jahr ebenso wie wirkungsvolle Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Ausbau der Ganztagsschulen und ein lebenslanges Lernen.
Neben einer wieder erstarkten pro-europäischen Denke und einer besseren politischen Kultur für die Debatte und den Umgang miteinander, wünscht er sich insbesondere dass die FDP das Thema Umweltschutz nicht den Grünen überlässt. „Jeder einzelne kann etwas für die Verbesserung unserer Umwelt tun, dazu braucht es nicht immer Verbote“
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