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Schleswig-Holstein hat gewählt – Wie geht es weiter?

Reicht es für die SPD und Torsten Albig für die „Dänen-Ampel“ oder kommt es zur großen Koalition? Was sind die vier möglichen Konstellationen und wer wird die Regierung in Schleswig-Holstein bilden?

Schleswig-Holstein bald in dänischer Hand?
Für Unklarheit hat der Wahlsonntag in Schleswig-Holstein gesorgt. Hauchdünner prozentualer Wahlsieger ist zwar die CDU. Jedoch hat sie genauso viele Sitze im Landtag errungen wie die Sozialdemokraten. So wäre eine große Koalition möglich. Ziel der SPD ist allerdings eine Koalition mit den Grünen und dem Südschleswigschen Wählerverband (SSW), der Partei der dänischen Minderheit. Diese Konstellation hätte eine sehr knappe Mehrheit und würde die kleine Partei erstmals an die Macht bringen.

Die FDP im zweiten Frühling
FDP-Spitzenkandidat Wolfgang Kubicki erwies sich entgegen vieler Prognosen als Wahlsieger. Seine Partei FDP könnte sogar Regierungsverantwortung erhalten. Denn rechnerisch wäre eine Jamaika-Koalition mit CDU, Grünen und FDP möglich, gegen die die Grünen Einwände haben. Zudem wäre eine Ampel aus SPD, den Grünen und den Liberalen denkbar, worauf sich aber die Sozialdemokraten nicht einigen wollen. Der Erfolg für die Freie Demokratische Partei ist zunächst das Überschreiten der Fünf-Prozent-Hürde. Der Putsch gegen Parteichef Philipp Rösler scheint mindestens eine Woche bis zu den Wahlen in NRW Aufschub zu haben. Mit 8,2 Prozent der Stimmen kommt die Partei auf das gleiche Ergebnis wie die Piraten, die zum ersten Mal in den Kieler Landtag einziehen. Der Piratenpartei dürfte es gelungen sein, unter anderem linke Wähler auf ihre Seite zu ziehen. Denn Die Linke ist mit lediglich 2,2 Prozent der Stimmen nicht mehr im Landtag und somit Wahlverlierer.
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