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FREIE WÄHLER gegen Privatisierung öffentlicher Daseinsvorsorge

Georg Sponfeldner
Northeim: Stadt | Georg Sponfeldner nimmt Stellung zur Vergabe der Strombelieferung an die Stadt Northeim

Einmal mehr erleben wir die Auswirkungen Brüsseler Gesetzgebung, kommentiert Georg Sponfeldner, FREIE WÄHLER Bundestagskandidat im Wahlkreis 52, die Vergabe der Strombelieferung an die Stadt Northeim.
Dass die Stadtverwaltung im Vergabeverfahren nach Recht und Gesetz gehandelt hat, davon kann, ja muss man ausgehen. Sich nun über Details zu streiten ist Zeitverschwendung. Die Öffnung des Energiemarktes für alle Anbieter wurde schon vor Jahr und Tag von den großen Volksparteien entschieden. Zu einer Zeit, in der man glaubte der Markt regle alles und alles sei nur zum Besten der Bürgerinnen und Bürger. Jeder, der es nun bedauere, dass ein Stück Heimat, nämlich die Stadtwerke Northeim einen wichtigen Kunden verloren haben, muss sich fragen, ob nicht auch er selbst mit seiner Stimme für eine der großen Blockparteien dazu beigetragen hat, das Brüssel solchen Einfluss gewonnen hat.
FREIE WÄHLER versuchen auf dem Gebiet der kommunalen Grundversorgung aktuell zu retten was zu retten ist und konnten einstweilen die Privatisierung des Trinkwassers verhindern. Denn was mit der Stromversorgung schon passiert ist, planen skrupellose Geschäftemacher auch mit der Trinkwasserversorgung. Leider zeigen sich, wie eine Abstimmung im Bundestag von 29.02.2013 beweist, CDU und FDP als Gegner des Volkes und als Freund für Spekulanten.
Die 6000 € Minderkosten laut Ausschreibung in Northeim sind definitiv ein Pyrrhussieg für die Gemeinschaft, denn nun fließt das gesamte Geld Richtung EnBW nach Stuttgart, und ist für die Region verloren, stellt Sponfeldner fest.
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