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Die Bastei und Schloß Königstein - im sonnigen Herbst

Jeder Blick ist fantastisch und ich hatte die Qual der Wahl und so war wohl eher der Zufall einer momentanen Laune, dass ich dieses Bild als Vorschaubild auswählte.
Nordstemmen: Nieschalk |

Festung Königsstein und die Bastei

Vielleicht schauen Sie mal auf meine Homepage.
Ist das Wetter so, wie es jetzt ist - unangenehm bei Minus 2 - aber gefühlten Minus 10 Grad - erinnert jeder sich gern an den oft blauen Himmel des vergangenen Jahres und an die verhaltene Wärme der späten Sommer- oder Frühherbsttage. Und so kam mir meine PC Exkursion durch die Unmenge an Fotos vom letzten Jahr gerade recht, um die sonnigen Gedanken zu entwickeln, die froh machen für den gar nicht mehr so weit entfernten Frühling.
Man muss nicht immer weit fahren, um die Schönheiten und Eigenarten der Landschaften Deutschlands zu erleben. Und es ist ja auch so, dass das sächsische Elbsandsteingebirge nicht schon millionenfach abgebildet wurde. Das ist es zweifellos - und trotzdem drückt man auf den Auslöser, weil das Überwältigende der Landschaft dazu zwingt und weil man diese einzigartige Landschaft "in Natura" doch ganz anders erlebt, als sie selbst mit modernsten Aufnahmemethoden auf den verschiedensten "Känälen bei uns ankommen." Das Unmittelbare der Gesamtheit, das Wuchtige der Felsen, die Zerrissenheit der Klippen, der sich weit unten weich dahin schlängelnde Fluss, die an alte Vulkankegel erinnernden Berge im Hintergrund und der Nebel, der die Täler füllt und ihnen etwas Geheimnisvolles, Mystisches verleiht, können nur an Ort und Stelle erlebt, genossen und in ihrer Gesamtheit erfahren werden. So ist auch dieser kleine Bilderbogen meines zwei Tage Ausflugs "östlich von Dresden" nur ein müder Abklatsch der Wirklichkeit, aber immerhin etwas, was die erlebte Vergangenheit gerade jetzt in dieser Jahreszeit ohne großartige Farben bunt werden lässt und Anreiz bilden, neue, unbekannte Ziele im kommenden Sommer anzusteuern. Dazu könnte auch Bad Schandau gehören, der Ort, der sich schlangengleich ans nördliche Elbufer anzukrallen scheint und dessen Hochwassermarken die Elbe in ganz anderem, als in friedlichem Licht erscheinen lassen. Oder Schloß Königsstein mit seiner umfangreichen Bewaffnung, die aber bei näherem Hinsehen doch arg veraltert ist und niemandem mehr Furcht einflößt. Furchteinflößend ist höchstens die Höhe des Eintrittsgeldes, doch tritt man aus dem Fahrstuhl, der die Burg und die alten Kasernen erst zugänglich macht, ist der Schreck schnell vergessen beim Rundgang und Rundblick über die Landschaft und Einblick in die Waffenkammern vergangener Jahrhunderte.
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10 Kommentare
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Ariane Braun aus Zusmarshausen | 08.02.2017 | 16:52  
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Lothar Wobst aus Wolfen | 08.02.2017 | 17:26  
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Udo Runge aus Schwienau | 08.02.2017 | 17:51  
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Kurt Wolter aus Hannover-Bemerode-Kirchrode-Wülferode | 08.02.2017 | 18:11  
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Helga Gruhle aus Döbeln | 08.02.2017 | 19:21  
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Wolfgang Nieschalk aus Nordstemmen | 08.02.2017 | 22:24  
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Erika Walther aus Augsburg | 09.02.2017 | 09:30  
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Werner Szramka aus Lehrte | 11.02.2017 | 16:18  
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Shima Mahi aus Langenhagen | 11.02.2017 | 18:15  
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Gisela 'Gela' Handke aus Aachen | 09.10.2017 | 12:21  
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