Jeder Schuss ein Treffer in Sachen Hilfe für Leukämiekranke

Wann? 29.06.2013 14:00 Uhr bis 29.06.2013 18:00 Uhr

Wo? Sportplatz der SG Steinberg-Walhausen, 66625 Nohfelden DEAuf Google Maps anzeigen
2012 trat die Stefan-Morsch-Stiftung mit dieser Mannschaft beim Elfercup in Walhausen (Saar) an.
 
Fast täglich sind Teams der Stefan-Morsch-Stiftung unterwegs, um über die Stammzellspende aufzuklären
Nohfelden: Sportplatz der SG Steinberg-Walhausen |

Die Spielgemeinschaft Steinberg-Deckenhardt/Walhausen hat im vergangenen Jahr die erste saarländische Meisterschaft im Elfmeter-Schießen, den Karlsberg Elfer-Cup, zugunsten der Stefan-Morsch-Stiftung ausgetragen. Jetzt kommt es am, Samstag, 29. Juni, zu einer Neuauflage dieses Turniers, bei dem Teams aus dem ganzen Saarland antreten. Ab 14 Uhr werden sich also wieder die Theken- und Tresenmannschaften aber auch allerlei Prominenz auf der Sportanlage in Walhausen treffen, um mit Spiel und Spaß für den guten Zweck zu kicken.

2012 gingen insgesamt 25 Teams an den Start. In einem spannenden Endspiel konnte sich damals die Mannschaft "Ohne Worte" gegen Dynamo Tresen durchsetzen und die Saarlandmeisterschaft erringen. In einem Promiturnier, das parallel dazu ausgetragen wurde, waren sieben Mannschaften am Start. Mit dabei war auch ein Team der Stefan-Morsch-Stiftung wo unter anderem auch Olaf Marschall sein Können zeigte. Das Trainerteam aus Walhausen zeigte sich jedoch am treffsichersten und gewann das Duell der Promis.
Aber dieses Turnier trug 2012 auch erheblich dazu bei, einen beachtlichen Geldbetrag der Hilfe für Leukämie- und Tumorkranke zur Verfügung zu stellen. Denn jeder Schuss war ein Treffer für die Stefan-Morsch-Stiftung und die Treffsicherheit wurde von der Kreissparkasse St.Wendel mit 1000 Euro belohnt und an die Stiftung übereicht. Zudem spendeten der Turniersieger und andere Mannschaften einen Teil ihres Gewinnes und die SG Steinberg-Deckenhardt/Walhausen rundeten mit einer Spende von 350 Euro den Betrag auf insgesamt 1500 Euro auf.
Emil Morsch, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Stiftung, freut sich über das Engagement der saarländischen Sportler: "Die Spendengelder wurden ausschließlich dafür verwendet, neue Stammzellspender in die Datei aufzunehmen. Keine Spende fließt in die Verwaltung." Die Stefan-Morsch-Stiftung ist eine gemeinnützige Stiftung. Mit Geldspenden werden die Blutanalysen Typisierungen) der neu registrierten Spender finanziert, da diese Kosten von den Krankenkassen nicht gedeckt werden. Zudem unterstützt die Stefan-Morsch-Stiftung Patienten und deren Angehörige, wenn Sie durch die Krankheit in finanzielle Notlagen geraten sind. Morsch hofft aber auch darauf, dass beim 2. Elfer-Cup in Walhausen wieder viele Fußball-Freunde bereit sind, sich typisieren zu lassen. 2012 erklärten sich mehr als 100 Fußball-Freunde bereit, in das Team der Lebensretter bei der Stefan-Morsch-Stiftung aufgenommen zu werden.
Diese "Typisierung" ist ganz einfach: Nach entsprechender Aufklärung muss ein Spender schriftlich sein Einverständnis zur Registrierung seiner Daten geben. Aus einer Blutprobe - es genügt ein Fingerhut voll Blut - werden die Gewebemerkmale im Labor bestimmt. Gleiches funktioniert auch mit einem Abstrich der Mundschleimhaut. Nach der Analyse werden diese Merkmale in der Spenderdatei - der Stefan-Morsch-Stiftung - gespeichert. Von dort werden sie anonym an das deutsche Zentralregister (ZKRD) übermittelt, wo die weltweiten Suchanfragen für die Patienten eingehen.
Prinzipiell kann sich jeder gesunde Erwachsene ab 18 Jahren registrieren lassen. Das Höchstalter für eine Neuaufnahme, die aus Spendenmitteln finanziert wird, ist auf 40 Jahre festgelegt. Denn Spender, die älter als 40 Jahre sind, werden nicht mehr, oder nur noch sehr selten von den Transplantationszentren als Spender angefordert werden. Außerdem nehmen Erkrankungen und Beschwerden ab diesem Alter zu. Für Frauen, die mehr als zwei Schwangerschaften (auch Fehlgeburten zählen dazu) hatten, kann die gemeinnützige Stiftung bei der Typisierung ebenfalls keine Spendengelder aufwenden. Denn im Rahmen von Schwangerschaften werden Antikörper gebildet werden, die nach heutigem Kenntnisstand den Transplantationserfolg gefährden können. Darüber hinaus gelten nahezu die gleichen Ausschlusskriterien, wie für die Blutspende (Gesundheitsfragebogen).
Mehr Infos unter www.stefan-morsch-stiftung.de
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