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„Wir werden jedes Jahr jünger“ – Nördlinger Volleyball-Rückblick 2010

Eine der wenigen, die im Rückblick ein aktuelles Saisonziel bereits erreicht haben: Annika Zeyer beim Spieltag der U18-Volleyball-Juniorinnen des TSV Nördlingen. (Foto: ah)
(ah) Traditionell beschließen die Volleyballer des TSV Nördlingen bei einer gemeinsamen Feier am 5. Januar das vergangene Jahr und stimmen sich auf die zweite Halbserie ein.
Eine Rückschau zum Dezember zu wagen, klammert das sportliche Gesamtbild ein wenig aus, denn bis Monatsmitte stehen für fast alle Mannschaften noch Spieltage an.

Um den Betrieb für Aktive und Hobbyspieler zu gewährleisten, benötigt die Abteilung natürlich auch eine Peripherie, und in dieser ging es 2010 durchaus turbulent zu.
Mit Abschluss der Vorsaison standen durchweg positive Ergebnisse für die Mannschaften der TSV-Volleyballer zu Buche: Einen Aufstieg gab es zwar nicht zu feiern – die Herren1 in der Bezirksklasse und die Damen2 in der Kreisklasse verpassten die Relegationsplätze knapp – aber dafür musste man auch keinen Abstieg bedauern, denn einer jungen, neu formierten Damen1 gelang der Bezirksklassenerhalt.
Als U18-Juniorinnen spielten sich die gleichen Mädchen parallel zu den Schwäbischen Meisterschaften, und den U20-Jungs aus der Herrenmannschaft gelang sogar der Sprung zu den Südbayrischen Wettkämpfen.

Direkt im Anschluss musste organisatorisch bereits wieder gerungen werden: Die Damen1 hatte erneut Abgänge zu kompensieren. Weitere Nachwuchsspielerinnen sollten die Damen3 wieder aufleben lassen, um Wettkampfpraxis zu sammeln. So galt es zu klären, welche Spielerinnen in welcher Mannschaft eingesetzt würden.
Bei den Herren waren die TSV-ler sorgenfrei. Dort stand für die neue Saison eine fast unveränderte Mannschaft bereit.

Als die Vorstandschaft mit wenigen Umbesetzungen wiedergewählt wurde, schienen die großen Themen gelöst zu sein, doch ein ruhiger Sommer war den Volleyballern nicht vergönnt: Zu den Beachvolleyball-Aktivitäten gab es verschiedene Ansichten. Eine Einigung wollte sich nicht finden lassen.
Schließlich zogen Thomas Gareiß und sein Stellvertreter Jürgen Landgraf ihre Konsequenzen und legten den Abteilungsvorsitz nieder.
Als sich unter den Alteingesessenen keine Lösung abzeichnete, übernahm schließlich „Ries-Neuling“ Andreas Hellmann das vakante Amt. Unterstützt wird er durch Reiner Berndorfer als Vize.

Mit der Umstellung auf den neuen Vorstand war es mit der Ruhe natürlich erst einmal vorbei, doch rechtzeitig zu Saisonbeginn hatte sich das Hintergrund-Team eingespielt.
Nun steht der Sport wieder an erster Stelle, und die Ergebnisse bieten Anlass zur Freude: Zwar hat die Herren1 jüngst zwei Niederlagen verbucht, da aber auch die Gegner Punkte ließen, sind zum Aufstieg noch alle Türen offen.
Sorgenkind ist aktuell die Damen1, die nach guter Vorbereitung schwach startete und den verlorenen Punkten nachtrauert. Aktuell Schlusslicht hoffen die TSV-lerinnen, noch vor der Winterpause die rote Laterne gegen einen Aufwärtstrend eintauschen zu können.
Damen2 und Damen3 hatten bisher nur einen einzigen Spieltag und haben fast die komplette Saison noch vor sich.
Ein Saisonziel konnten hingegen die aus der Damen3 rekrutierten U18-Juniorinnen bereits erreichen: Sie qualifizierten sich für die Punkterunde U18-Bezirksklasse. Auf diesem Niveau gilt es nun Erfahrungen zu sammeln, bevor der zweite Blick auf die Ergebnisse gerichtet wird.
Mit weißer Weste sind die U20-Juniorinnen aus der Damen1, die ihre Tabelle anführen und sich in wenigen Tagen zum nächsten Wettbewerb auf dem Weg zu den Schwäbischen Meisterschaften spielen können.
Dort sind die männlichen U20er durch ihr 2010er Abschneiden bereits gesetzt.
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Weiterveröffentlichungen:

myheimat-Stadtmagazin nördlinger | Erschienen am 17.12.2010
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