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VERDI-REQUIEM am Sonntag, 20. Mai in der Nördlingen St. Georgskirche

Wann? 20.05.2012 19:00 Uhr

Wo? St. Georgskirche, Marktplatz, 86720 Nördlingen DEauf Karte anzeigen
Kantorei St. Georg (Bild vom Dezember 2010) (Foto: Werner Rensing)
 
Wolfgang G. Hofmann und das Bruckner-Sinfonie-orchester Stuttgart (Foto: Foto: Brucknersinfonieorchester)
Nördlingen: St. Georgskirche | Ein Großaufgebot an Chorsängern und Orchestermusikern: Die Kantorei St. Georg, das Bruckner-Sinfonie-Orchester Stuttgart und namhafte opernerfahrene Solisten führen unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Udo Knauer am Sonntag, 20. Mai um 19 Uhr in der Nördlinger St. Georgskirche die „Messa da Requiem“ von Giuseppe Verdi auf.

Die Solisten sind:
Evgenia Grekova (Staatstheater Wiesbaden) Sopran,
Anna Haase von Brincken (München) Mezzosopran,
Alexander Efanov (Staatstheater Stuttgart) Tenor
Mikhail Nikiforov (Vokalensemble des SWR Stuttgart) Bass.

Karten für das Konzert, das im Rahmen der Rieser Kulturtage 2012 stattfindet, gibt es bei der Tourist-Information Nördlingen (Tel. 09081/84116) und ab 18 Uhr an der Abendkasse.
Informationen im Internet unter www.musik.sankt-georg-noerdlingen.de.


Wenige Jahre nach seinem größten internationalen Erfolg, der Oper "Aida" (1871) hat Giuseppe Verdi (1813–1901) die „Messa da Requiem“, komponiert, die heute zu den gewichtigsten Werken chorsinfonischer geistlicher Musik der Romantik zählt.
Am 22. Mai 1874 wurde das Requiem in der Mailänder Kirche San Marco uraufgeführt und trat von da aus innerhalb kürzester Zeit einen Siegeszug durch die europäischen Kulturmetropolen an (u. a. Paris, London, Köln, München).

Große musikalisch-dramatische Gesten, in denen der Opernkomponist par excellence aufleuchtet, mischen sich mit filigranen intimen Klängen und mit einer romantisch gefärbten, klassisch-polyphonen Satzweise. Anspruchsvoll komponiert sind die Solistenpartien, für die Verdi bei der Uraufführung die Größen der Mailänder Scala zur Verfügung hatte, umfangreich die Orchesterbesetzung, die weit über die eines klassischen Symphonieorchesters hinausgeht, einschließlich vier Ferntrompeten, die beim „Tuba mirum“ im Hintergrund spielen. Einen gewichtigen Anteil am Werk hat der Chor, dem vom innigen choralartigen Satz über dramatische Ausbrüche im „Dies irae“ bis hin zur komplizierten achtstimmigen Fuge im „Sanctus“ eine große Bandbreite im Ausdruckt und viel stimmliche Kondition abverlangt wird.

Die Kantorei St. Georg bestreitet die Aufführung mit rund 115 Sängerinnen und Sängern.
Das Bruckner-Sinfonie-Orchester Stuttgart ist wieder einmal der instrumentale Partner. 1998 gegründet, setzt es sich zusammen aus Musikstudenten, die gemeinsam mit Berufsmusikern aus etablierten Ensembles musizieren und sich damit unter professionellen Bedingungen auf ihr Berufsleben vorbereiten können. Der Leiter und Gründer des Orchesters, Wolfgang G. Hofmann, war lange Jahre Solohornist beim SWR-Orchester in Stuttgart und studierte bei Sergiu Celibidache.

Die junge Sopranistin Evgenia Grekova erhielt Ihre Ausbildung am Moskauer Konservatorium und in Karlsruhe. Mit zahlreichen Preisen und Auszeichnungen auf internationalen Wettbewerben ausgestattet, sammelte sie Opernerfahrung bei Festspielen in Bayreuth, Salzburg und den Rheingau-Festspielen sowie an großen europäischen Opernhäusern. Seit 2008 ist sie Ensemblemitglied im Staatstheater Wiesbaden.

Anna Haase v. Brincken (Mezzosopran) studierte an der Tel Aviv University und schloss ihr Artists Diplom mit “Summa cum laude“ ab. Ihr Operndebut gab sie an der Erfurter Oper als Orlowski in der Fledermaus. Als Opernsängerin hatte sie Engagements auf zahlreichen Festspielen, als Oratoriensängerin ist sie dem Nördlinger Publikum u.a. aus den Aufführungen von Mendelssohns Elias, und Bachs Weihnachtsoratorium bereits bestens bekannt.

Alexander Efanov, Tenor und Mikhail Nikiforov, Bass genossen beide die sängerische Ausbildung an der berühmten Sweschnikow Knabenchorschule in Moskau. Anschließend studierten sie im Tschaikowskij Konservatorium Gesang und Chorleitung. Evanov ist seit 1999 Mitglied der Staatsoper Struttgart und ein gefragter Konzertsänger. Nikiforov war ab 1995 Mitglied des Solistenensembles der Oper in Jekaterinburg wo er für das russische und italienische Fach zuständig war. Seit 2001 ist er Mitglied des Vokalensembles des SWR.
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