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THG-Team zieht in die Zwischenrunde von „Play the market“ 2011 ein

Timo Schmitz, Konstantin Hammerl und Ulrich Schulz freuen sich über den riesigen Erfolg in der Vorrunde von "Play the market".
 
Nun arbeiten sie schon intensiv daran, dass auch die Zwischenrunde ein voller Erfolg wird.
4.188.523,79 Euro – das klingt nicht nur für normal verdienende Menschen nach viel Geld, sondern ist auch in der Geschäftswelt eine fast schon utopische hohe Summe. Doch einen Gewinn in genau dieser Höhe hat nun die THG-Arbeitsgemeinschaft mit ihrem virtuellen Snowboard-Unternehmen nach der siebenwöchigen Internetrunde von „Play the market“ 2011 erzielt und sich damit souverän auf seinem Markt gegen 23 andere Mitstreiter durchgesetzt.

Mit ihrem so errungenen ersten Platz können die drei Nachwuchs-Manager des Theodor-Heuss-Gymnasiums Nördlingen, Konstantin Hammerl, Timo Schmitz und Ulrich Schulz, nun im Rahmen der Zwischenrunde vom 8. bis zum 10. Juli in Hersbruck bei Nürnberg um den Einzug in das große Finale Ende Juli in München spielen. Als Hauptpreis winkt dort für die Schüler der Q 12 eine Reise nach New York.

Darüber, dass es bis dorthin noch ein steiniger Weg ist, ist man sich im Lager der drei angehenden Abiturienten natürlich einig. Doch auch bisher hat man all die Schwierigkeiten und Vorgaben der Spielleitung gut meistern können, betont Teammitglied Timo Schmitz in seinem Abschlussresümee: „Durch das gegebene Marktszenario eines schweren Konjunkturabschwungs hatten wir gerade anfangs sehr mit den sinkenden Absatzzahlen zu kämpfen. Doch im Verlauf der sechs Geschäftsjahre haben wir es geschafft, uns immer besser auf die veränderten Gegebenheiten des Marktes einzustellen. So konnten wir vor allem in den letzten Perioden unseren Vorsprung an der Marktspitze jeweils kontinuierlich steigern.“ Genau dieser Vorsprung kann sich wirklich sehen lassen: Wohlgemerkt ganze 170 %(!) lag die THG-AG bei den Gewinnrücklagen vor dem Team „Blubb“ aus Weiden in der Oberpfalz, das den entscheidungsrelevanten dritten Platz belegte und lediglich einen durchschnittlichen Jahresüberschuss von 259.803,53 Euro aufweisen konnte.

Doch nicht nur der angesprochene durchschnittliche Jahresüberschuss ist bei „Play the market“ für den endgültigen Ranglistenplatz ausschlaggebend; auch das sogenannte „Unternehmensimage“ hat einen nicht zu verachtenden Einfluss auf die Platzierung. In diesem Faktor werden Aspekte wie das Betriebsklima, die Personalentwicklung, die Ausbildungsquote oder der Anteil ökologischer Produktionsmittel bewertet. Auf diese Weise wird der zukünftigen Generation bereits heute spielerisch vermittelt, was sich hinter dem oft sperrigen Begriff „unternehmerische Verantwortung“ verbirgt.

Dies ist allerdings zugleich auch eines der großen Ziele von „Play the market“, dem größten Unternehmensplanspiel im Freistaat. Darüber hinaus lernen die teilnehmenden Schüler die Wichtigkeit vieler weiterer Fähigkeiten, wie beispielsweise Teamwork, Verantwortungsbewusstsein oder Pressearbeit, kennen. Selbstverständlich kommt auch der inhaltliche Weiterbildungsprozess bei „Play the market“ nicht zu kurz: so lernten auch in diesem Jahr wieder etwa 1.500 teilnehmende Schüler zum Beispiel, welcher Zusammenhang zwischen einer Bilanz, einer GuV und einem Kontokorrent besteht. Veranstaltet wird „Play the market“ vom Bildungswerk der Bayrischen Wirtschaft e.V., das den Wettbewerb bereits seit über 18 Jahren betreut und organisiert.

Für eine Prognose der Endplatzierung sei es laut Teamsprecher Konstantin Hammerl jedoch aufgrund der noch größtenteils unbekannten Konkurrenz und des neuen Marktszenarios zu früh. Doch er deutet bereits an, „dass wir schon jetzt sehr stolz auf uns sein können und nach Abschluss unserer Abiturprüfungen Anfang Juni unsere gesamte Konzentration auf die Zwischenrunde richten werden“. Wenn der „Big Apple“ da mal nicht genau die richtige Motivation ist…
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