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Musikalischer Herbst II: "NachtMusik am Hochaltar" in der Nördlinger St. Georgskirche am 12.10. um 21 Uhr - Angela Rossel (Violine), Ruth Maria Rossel (Cello) und Prof. Klaus Kuchling (Orgel)

Wann? 12.10.2013 21:00 Uhr

Wo? St. Georgskirche, Marktplatz, 86720 Nördlingen DEauf Karte anzeigen
Duo Rossel (Foto: A. + R. Rossel)
Nördlingen: St. Georgskirche |

Zwei Experimente beim zweiten Konzert des musikalischen Herbstes 2013: Es findet erstmals im Chorraum der Kirche innerhalb des Renaissance-Chorgestühls, und somit in einem geschützten „Raum im Raum“ statt, und es beginnt unter dem Titel „NachtMusik“ in der stimmungsvoll beleuchteten Kirche erst um 21 Uhr.

Für diesen Versuch ließen sich zwei junge Musikerinnen aus Augsburg begeistern, die in Presserezensionen immer wieder als „Spritzig wie ein Glas Champagner“ oder „.. virtuos und hinreißend...“ betitelt werden: das Duo Angela Rossel, Violine und Ruth Maria Rossel, Violoncello. An der neuen Truhenorgel werden sie begleitet von Prof. Klaus Kuchling aus Klagenfurt.

Auf dem Programm stehen neben Bearbeitungen von „klassischen“ Werken für Violine und Cello von Händel und Paganini auch eigene Kompositionen des Duos aus deren Zyklus „Two moments in a city“ oder das Stück „Oblivion“ des argentinischen Komponisten Astor Piazzolla, der als Begründer des „Tango Nuevo“ (einer Weiterentwicklung des Tango Argentino) gilt.

Angela und Ruth Maria Rossel, mit Preisen und Stipendien ausgezeichnet, haben sich durch zahlreiche Konzerte im In- und Ausland sowie mit Funk- und Fernsehaufzeichnungen in der Klassikszene einen Namen gemacht. CD-Einspielungen ergänzen das Schaffen der Musikerinnen. Im Januar 2014 erscheint die neueste CD des Streicherduos „Two moments in a city“.

Ihr hochkarätiger Duopartner Klaus Kuchling studierte in Wien u. a. Konzertfach Orgel. Seit 1991 ist er Professor für Orgel am Kärntner Landeskonservatorium und seit 1992 Domorganist in Klagenfurt. Zahlreiche Konzerte, auch als Dirigent des Kärntner Madrigalchores, Rundfunk- und Fernsehaufnahmen, Uhraufführungen und Kunstprojekte zeichnen seine künstlerische Laufbahn aus.

Deshalb ist nur recht, ihn – neben seiner Begleitaufgabe an der kleinen Truhenorgel – auch an der großen Orgel als Interpreten von Sätzen aus symphonischen Werken der französischen Romantiker Guilmant und Widor zu erleben.

Das Rieser Konzertpublikum darf sehr gespannt sein auf ein Konzert, das nicht nur an ungewöhnlichem Ort zu ungewöhnlicher Zeit stattfindet, sondern auch einen gewagten Spagat zwischen Kompositionen unterschiedlichster Art liefert.

Eintrittskarten gibt es nur an der Abendkasse ab 20.30 Uhr.
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