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Corinna Grimmeißen gewinnt Vorlesewettbewerb am THG

(Foto: Dr. Renate Rachidi)
Alljährlich kommen im Dezember nicht nur Nikolaus und Christkind, sondern es werden auch die besten Vorleserinnen und Vorleser in den sechsten Klassen gesucht. So hatten sich am Theodor-Heuss-Gymnasium Nördlingen die vier Klassensieger Johann Wunderle, Sophia Gerstenmeyer, Corinna Grimmeißen und Ludwig Engelhard für den Schulentscheid qualifiziert, der in der weihnachtlich dekorierten Aula stattgefunden hat.
Für die musikalische Umrahmung für den Vorlesewettbewerb sorgte Silke Keßler zum einen mit Alisia Böhm an der Querflöte, Nils Greiner an der Gitarre und Max Lang am Tenorhorn, zum anderen mit Weihnachtsliedern, die von den Klassenkameraden der vier Finalisten gesungen wurden. Als Jurymitglieder, die den diesjährigen Gewinner kürten, hatten sich Ralf Lehmann und Tina Greno-Knief (Vertreter des Buchhandels), Sigrun Wagner (Elternbeirätin), Sophia Tischinger (SMV), Laura Höfig (Vorjahressiegerin), Thomas Abele (Lehrer und Betreuer der Schülerlesebücherei) sowie Robert Böse (Schulleiter) eingefunden. Die Moderation hatte die Deutsch-Fachbetreuerin Dr. Renate Rachidi übernommen, die die Wichtigkeit des Lesens anhand der beiden Slogans „Lesen gefährdet die Dummheit“ und „Lesen beflügelt“ unterstrich.
Zunächst trugen die vier Klassensieger ihre selbst ausgewählten und vorbereiteten Texte vor; dabei zeigte sich, dass vor allem Fantasybücher derzeit hoch im Kurs stehen. Johann Wunderle (Klasse 6a) hatte ein Stück aus Michael Endes „Der satanarchöologenialische Wunschpunsch“ ausgewählt, Sophia Gerstenmeyer (6b) las aus „Molly Moon“ von Georgia Byng vor. Von Corinna Grimmeißen (6c) war ein Ausschnitt aus „Momo“ von Michael Ende präpariert worden, und Ludwig Engelhard (6d) rezitierte aus J. K. Rowlings „Harry Potter und die Heiligtümer des Todes“. Für das hervorragende Meistern dieser ersten Aufgabe erhielten alle Finalisten großen Applaus von ihren Klassenkameraden.
Anschließend folgte der schwierigste Teil des Wettbewerbs: die vier Vorleser mussten an einem völlig unbekannten Text ihr Können beweisen. Hierzu hatte Thomas Abele eine Passage aus dem witzigen Kinderbuch „Schurken überall“ von Franz Schmeißer ausgewählt, in dem der Sechstklässler Sebastian zusammen mit seinen Freunden das Superheldenteam „Die unglaublichen 3 ½“ bildet und den Auftrag, die Menschheit zu retten, erfüllen will.
Nach einem spannenden Finale stand schließlich das Ergebnis fest: Dank einer gleichmäßigen Leistung bei bekanntem und unbekanntem Text und sehr klarer sowie deutlicher Aussprache wurde Corinna Grimmeißen von der Jury zur Schulsiegerin bestimmt. Bei der Textgestaltung vor allem beim Vortrag des unbekannten Texts hatte sich zudem Ludwig Engelhard als sehr stark erwiesen; doch wegen seiner schnellen und stellenweise etwas undeutlichen Artikulation musste er sich mit dem zweiten Platz zufrieden geben.
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