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3. Platz für die Moviebande beim Deutschen Multimediapreis

3. Platz der Moviebande beim MB 21
 
Die Moviebande wird bei der Siegerehrung durch Marcus Richter interviewt.
Seit 1998 hat sich der Deutsche Multimediapreis für Kinder und Jugendliche - MB21 zum bedeutendsten Wettbewerb und Festival medialer Kultur für Kinder und Jugendliche in Deutschland entwickelt. Er ist der einzige bundesweit ausgeschriebene Multimediawettbewerb für Kinder und Jugendliche bis 21 Jahre und unterstützt die TeilnehmerInnen dabei, sich kritisch zu äußern, neue Ideen einzubringen und Medien kreativ zu erleben – kurz: er fördert die aktive Medienkompetenz von Kindern und Jugendlichen. Alle Beiträge, die multimedial und im kreativen Umgang mit Neuen Medien in Freizeit, Schule oder außerschulischen Projekten entstanden sind, konnten hier eingereicht werden! Der Deutsche Multimediapreis vergibt Geld- und Sachpreise im Wert von über 15.000 € in den Alterskategorien Vorschule, 7-11 Jahre, 12-15 Jahre und 16-21 Jahre sowie in verschiedenen Sonderkategorien.
Der Deutsche Multimediapreis lud Mitte November zum Finale beim MB21-Festival. Ein Computer, der eigenständig kommuniziert, eine Handy-Rallye durch das geteilte Berlin, ein einzigartiger YouTube Channel oder ein Trickfilm über die Finanzkrise; die Liste der ausgefallenen Produktionen, die für den Deutschen Multimediapreis – MB21 nominiert worden sind, war lang. Multimedia-Fans hatten die Möglichkeit, die neuesten medialen Entwicklungen kennenzulernen, Spiele und Produktionen auszuprobieren oder an Aktionen und Workshops teilzunehmen. „Wer bislang kein Multimedia-Fan gewesen ist, der kann es hier werden.“ Davon ist Kirsten Mascher, MB21-Leiterin vom Medienkulturzentrum Dresden überzeugt. Durch das Programm führte Moderator Marcus Richter von Radio Fritz.
23 Produktionen gingen ins Rennen um MB21-Preise. Insgesamt wurden 227 Wettbewerbsbeiträge von Auswahlgremium und Jury gesichtet. Unter den vielen spannenden Umsetzungen multimedialer Ideen fanden sich selbst entwickelte Computerspiele, Game-Theater-Produktionen, 3D- und Trickanimationen bis hin zu Smartphone-Apps, Webseiten, YouTube-Kanälen sowie interaktive Tanz-Performances. Weitere Informationen sind auf www.mb21.de zu finden.

Die Moviebande der Grundschule Mitte Nördlingen hatte zu diesem Wettbewerb zwei Produktionen eingereicht. Ende Oktober bekamen sie die Mitteilung, dass der Trickfilm "Der geheimnisvolle Mond der Gummibärchen" nominiert ist. Und am vorletzten Novemberwochenende machten sich Victoria, Hannah, Nathalie, Lotte, My, Antonia zusammen mit Betreuungslehrer Dieter Scholz und Begleitperson Sabine Stegmair auf den Weg nach Dresden. "Die Fahrt war sehr lang und hatte 7 Stunden gedauert!", stöhnte Antonia. Am Freitagabend durften die Schülerinnen ihren Film präsentieren und die Fragen des Publikums beantworten. Am nächsten Tag waren jede Menge an Workshops angesagt: Malereien im Sandregen, Klavier Treppe, Multitouchtable, LaserCutter, Movbeats und vieles mehr. „Besonders gut gefielen mir die vielen Workshops! Wir haben Buttons und Stofftaschen erstellt, Solarmännchen gebastelt und vieles mehr.“, zeigte sich My begeistert.
Und nach drei Stunden intensiver Workshop-Arbeit folgte die lang ersehnte Siegerehrung. Moderator Marcus Richter verkündete gleich bei der Altersstufe 7 – 11 Jahre: "Der dritte Platz geht an den "geheimnisvollen Mond der Gummibärchen" von der Moviebande der Grundschule Mitte. Mit großem Stolz eilten die Jungfilmerinnen auf die Bühne, um ihre Urkunde, einen Geldscheck über 150 € und ein Filmschnittprogramm entgegen zu nehmen. Nach der Preisverleihung war noch eine Computerperformance mit vorhergehendem Imbiss angesagt. Nach einem wirklich tollen und erfolgreichen Wochenende machte sich die Moviebande am Sonntag auf den Rückweg nach Nördlingen, um den Eltern von ihren vielen Erlebnissen zu erzählen.

Laudatio:
Wo landen denn nur die ganzen Gummibärchen, die man unbeaufsichtigt im Zimmer liegen lässt? Vielleicht auf dem geheimnisvollen Mond der Gummibärchen sowie die Helden des gleichnamigen Trickfilms, den 6 Schülerinnen einer dritten Klasse in Nördlingen geschaffen haben. Die süße Geschichte von der Flucht der Bärchen vor den Menschen haben sie mit mittels Stop-Motion und einer Grafiksoftware sehr originell umgesetzt. Nicht nur die Hauptfiguren sondern auch die komplette Kulisse wurde aus Gummibärchen, Schlangen und Mäusen und allem, was das Süßwarenregal sonst noch hergibt, gebaut. Ein wahres Naschkatzen-El Dorado. Der damit verbundene Aufwand, die Ausdauer über sechs Monate hinweg dran zu bleiben und nicht zuletzt die unvorstellbare Selbstbeherrschung während des Drehs, überzeugte die Jury letztlich diesen Film mit dem 3. Platz der 7 bis 11-Jährigen zu würdigen. Wir freuen uns auf ebenso fantasievolle Fortsetzungsgeschichten zu Dingen, die auf mysteriöse Weise verschwinden.

Filminhalt:
Wir befinden uns in der Schule. Der Pausengong ertönt. Die Schüler eilen in die Pause. Ein Mädchen hat ihre Brotzeitdose mit Gummibärchen vergessen. Zeit für die Gummibären zu verschwinden! Und bevor die Schüler wieder zurück sind, gelingt es ihnen mit Hilfe einer Rakete zu entfliehen. Ihr Ziel: Der Gummibärenmond. Dort angekommen finden sie eine tolle Gummibärenstadt vor. Doch auch dort droht Gefahr! Gummibärenwürmer bewegen sich auf sie zu. Werden sie der Gefahr entkommen? Und wie geht es weiter auf dem Mond?
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