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„Nördlingen sehen und fühlen“ - Unter dieses Motto haben wir unser Stadtmodell gestellt.

Wann? 14.12.2012 15:00 Uhr

Wo? Rathaus, 86720 Nördlingen DEauf Karte anzeigen
Die Steinmetzbetriebe Wittner, Kling und Löffler bearbeiten den 4,5 Tonnen schweren Stein. Etwa 100 Arbeitsstunden sind für die Steinbearbeitung nötig
Nördlingen: Rathaus | Am Freitag 14. Dezember um 15.00 Uhr wird es unter Anwesenheit des Künstlers Egbert Broerken, Herrn Oberbürgermeister Hermann Faul und der Sponsoren der Öffentlichkeit vorgestellt. Der künftige Standort wird vor dem Rathaus am Marktplatz sein. Das Trommlercorps der Knabenkapelle Nördlingen übernimmt die musikalische Umrahmung.

Es war ein lang gehegter Traum von Armin Kloiber, der im Arbeitskreis´Handel des Stadtmarketingvereins „Nördlingen ist’s wert!“ aktiv ist: Nördlingen als Stadtmodell für Groß und Klein, für Blinde und Sehende, für den Rieser und unsere Gäste. Die ersten Kontakte wurden Anfang 2011 durch Armin Kloiber und die Geschäftstellenleiterin Susanne Vierkorn geknüpft, das Projekt wurde geplant und die Idee der Stadtverwaltung, dem Stadtrat und den Sponsoren vorgestellt. Innerhalb kürzester Zeit gab es das „Ja zu Nö“.

Die Patenschaft übernehmen als Sponsoren der Rotary-Club Nördlingen mit der Präsidentenspende 2011/2012 von Thomas Schröter, Firma EIGNER Bauunternehmung, der Stadtmarketingverein „Nördlingen ist's wert" und die Stadt Nördlingen. Für den Steinsockel konnten die örtlichen Betriebe Steinmetz Wittner, Steinmetzwerkstatt Kling und Löffler Natursteine gewonnen werden.

Das Stadtmodell wird von Egbert Boerken, einem Bildhauer und Objektdesigner aus Welver bei Soest, gefertigt. Objekte von Egbert Broerken sind in ganz Europa zu finden. Die Stadt Nördlingen mit der geschlossenen Stadtmauer wird von ihm als „Idealstadt" für solch ein Modell bezeichnet.

Anhand von Katasterplänen, Luftbilder und Fotomaterial fertigt der Künstler eine Gussform. Die Stadtmauer mit Stadtgraben wird dabei die Grenze bilden. Das Modell wird im aufwendigen Wachsausschmelzverfahren in einer hochwertigen Zinnbronze gegossen. Dieses Verfahren verspricht höchste Detailgenauigkeit. Was gut an Gebäuden und Dächern zu sehen ist. Strassen, Plätze und wichtige Gebäude werden mit Braille- und Normalschrift beschriftet.

Insgesamt hat die Bronze eine Abmessung von 160 x 130 cm (Maßstab 1:500). Der massive Steinsockel wird aus „Drosselfels" gefertigt und ist ca. 75 cm hoch. Das Material eignet sich sehr gut auf Grund seiner Materialbeschaffenheit und der hohen Frostbeständigkeit. In den Sockel wird "Suevit" aus der Region eingearbeitet. Der Sockel allein hat ein Rohgewicht von 4,5 Tonnen. Die Bronze wird auf dem Sockel verschraubt.
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