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Nördlingen an der Romantischen Straße hat 1440 Schwein gehabt - "So G`sell so“

Vor dem Löpsinger Tor das Glücksschwein von Nördlingen – „ So G`sell so“
Nördlingen: Stadtrundgang | An der Romantischen Straße hat wohl jede Stadt aus der Zeit des Mittelalters ihre eigene(n) Legende(n).
Noch älter als der „Meistertrunk“ von Rothenburg (30.10.1631) oder die Legende um den schwedischen Feldherrn Sperredie, die Kinderlore und die Kinderzeche, zugetragen im Mai 1632 in Dinkelsbühl, ist die Mär vom dem angeblich geplanten Überfall auf Nördlingen durch den Grafen Hans von Oettingen im Jahre 1440 und die glückliche Rettung der Stadt durch ein Hausschwein.

So ein Schwein hatten wir bei unserer Stadtbesetzung“ vor genau zwei Wochen nicht.
Aber beim Rundgang auf der Stadtmauer mit seinem komplett auf einer Länge von 2,6 Kilometern durchgängig begehbaren und weitgehend überdachten Wehrgang behinderte uns der ausdauernde Regen und Schnee nicht so sehr – aber auch kein einziger Tourist!

Obwohl schon viele, nicht nur Einheimische wie Heidi und Ali, oft über Nördlingen berichtet haben, will ich zur Festigung aus Sicht eines „Fremdling“ auch noch meinen Senf dazugeben.
Wir starteten auf dem Wehrgang am Baldinger Tor Richtung in Berger Tor. Vom Reimlinger Tor machten wir einen Abstecher ins Stadtzentrum.
Natürlich scheuten wir die Mühe nicht kurz nach 10 Uhr den fast 90 m hohen Turm der St. Georgskirche zu erklimmen Mit seinen 350 Stufen macht der „Daniel“ seinen früheren Namen „Wendelstein“ volle Ehre.
Wie herrlich mag der Ausblick erst bei klarer Sicht sein. Trotzdem möchte ich nicht einer der Turmwächter sein die mindestens zweimal täglich, nämlich vor 10 Uhr und vor 22 Uhr, in ihre Turmstube klettern müssen. Leider bekamen wir die dreifarbige Glückskatze nicht zu Gesicht, dafür aber die arme Sau des Türmers – „ So G`sell so“ Die zugehörige „sogenannte Saupredigt“hat Hedi Kaellner in ihrem Artikel schon wunderbar beschrieben, kann mir also eine Wiederholung ersparen.
Abwechselnd will ich nun mit meinem Fotos wie ein Vogel von der Stadtmauer zum Kirchturm „Daniel“ fliegen und wieder zurück zur Stadtmauer. Der etwas stümperhafte Versuch aus der Sicht vom Turm „Daniel“ drei Panoramafotos zu erstellen sei mir hoffentlich verziehen.

Wie bei mir üblich weitere Kommentare bei ausgewählten Fotos (hoffentlich ohne größer Schnitzer).
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3 Kommentare
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Günther Gramer aus Duisburg | 28.01.2019 | 19:49  
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Wolfgang Erler aus Sandersdorf | 28.01.2019 | 20:14  
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Manfred W. aus Nebra (Unstrut) | 29.01.2019 | 07:49  
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