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Kann ein Staat pleitegehen?

Die Experten würden aus heutiger Sicht die Frage eher mit Nein beantworten,besonders bei europäischen Staaten.Eine Insolvenz wie im privaten Bereich gibt es nicht.Ein rechtlicher Rahmen regelt die private Insolvenz,für Staaten gibt es kein Gericht bzw.internationale Vereinbarungen,die darüber entscheiden könnten.Schwierig wäre auch die Vermögenswerte eines Staates zu klassifizieren und zu quantifizieren,die den Schulden entgegengesetzt werden können.Der Wert von Seen,Städten,Straßen und auch der Menschen,die in einem Staat leben-wie will man ihn wirtschaftlich messen?Und wer wollte solche Werte aufkaufen?Dennoch gab und gibt es "Staatspleiten".Zum Beispiel wenn Staaten keine liquiden Mittel mehr haben,um ihre Schulden bezahlen zu können.So bediente Frankreich nach der Revolution die Schulden der Vorgängerregierung ebebso wenig wie die Sowjetregierung die Verbindlichkeiten des zaristischen Russlands.Aktuell Griechenland,würde das Land Pleite gehen,hätte dies nach Aussagen vieler Experten nicht nur negative Folgen für den Wert des Euro,eine Staatspleite würde sich auf alle,die mit dem "Bankrotteur"in wirtschaftlicher Beziehung stehen,auswirken.Denn die Gläubiger-darunter Länder,Banken,Privatleute-verlören ihr Geld.Dies regt doch zum Nachdenken an,besonders die Leute,die diese Hilfen so anprangern,sollten sich über die Folgen Gedanken machen.
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3 Kommentare
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Gudrun Reymann aus Nobitz | 17.08.2013 | 18:20  
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Johanna M. aus Stemwede | 18.08.2013 | 00:21  
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Gudrun Reymann aus Nobitz | 18.08.2013 | 09:57  
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