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Hochwasser in Nienburg: Wenn der Weserradweg seinem Namen alle Ehre macht...

Kein Durchkommen: Die K3 bei Nienburg
Wo sich der Wasserstand der Weser für gewöhnlich bei rund 3,60 m bewegt, beginnt die Hochwasserlage in Nienburg nun doch langsam angespannt zu werden...

6,95 m waren es am Sonntagvormittag - nur 68 Zentimeter weniger als beim höchsten jemals gemessenen "Jahrhunderthochwasser"-Pegel von 7,63 m (1946).

Der Rettungsring am mittlerweile nicht mehr sichtbaren Schiffsanleger "Am Haaken Werder" schaut nur noch mit der Stirn aus dem Wasser.

Die K3 ist zwischen Famila-Kreisel und Lemke gesperrt, die Umgebung ein einziges Wattenmeer und mittlerweile offenbar zum interessanten Ausflugsziel hunderter Sonntagsspaziergänger geworden...

Der "Weserradweg" macht seinem Namen alle Ehre (man kann derzeit in der Weser fahren statt an ihr entlang) und auch den berühmten Weserbogen gibt es nun schon fast nicht mehr.

Nachdem Ruderboot-Anfänger ihre ersten Fahrversuche auf der Festwiese machen, wird es auch für den fleißigen Schiffsverladekran am Lagerhaus Mittelweser langsam brenzlig: Darf man der Presse Glauben schenken, wird er mit der nächsten Hochwasserwelle am Montag mit den Füßen in der Weser stehen...
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