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PCB-verseuchte Eier in Niedersachsen verkauft

In Deutschland sind wieder Eier, die den zulässigen PCB-Höchstwert überschreiten, in den Handel gelangt. In Niedersachsen ist einem Betrieb bei einer Selbstkontrolle die erhöhte Belastung aufgefallen. Auf was muss man künftig beim Verzehr von Eiern achten?

Im Landkreis Oldenburg fiel dem Biobetrieb die erhöhte Belastung auf. Die Ursache steht laut dem Hamburger Abendblatt noch nicht fest. Der Hof wurde bereits gesperrt, um diese festzustellen. Diese war in früheren Fällen oft der Bodenbelag. Gleich um das Dreifache des erlaubten Grenzwertes sei der Wert laut der Kontrolle angestiegen. Laut lebensmittelwarnung.de handelt es sich um Eier mit dem Legedatum 10.10.2012. Der Erzeugercode auf den Bio-Eiern der Güteklasse A lautet 0-DE-0358591. Ein Sprecher des Landwirtschaftsministeriums betonte allerdings, dass jemand, der diese Eier verzehrt habe, sich keine Sorgen um seine Gesundheit machen müsse.

Worum handelt es sich bei der Abkürzung "PCB"?
PCB ist die Abkürzung für Polychlorierte Biphenyle. Dabei handelt es sich um aromatische Kohlenwasserstoffe in Verbindung mit einer unterschiedlichen Anzahl von Chloratomen. Bei der Aufnahme von sehr hohen Mengen von PCB besteht die Gefahr einer akuten Vergiftung, die sich durch Hautverdickung, Chlorakne, Veränderungen der Blutfette oder Atemwegserkrankungen äußert. Eine langfristige Schädigung der Gesundheit ist bislang nicht eindeutig nachgewiesen, allerdings stehen die Verbindungen im Verdacht, Immunerkrankungen, Hautschäden oder erhöhte Infektanfälligkeiten zu verursachen.
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Andreas aus Niedersachsen aus Laatzen | 05.11.2012 | 15:58  
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